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UWG legt ihr Wahlprogramm vor

Die absolute Mehrheit brechen

Nordwalde

Sie wollen keinen Blatt vor den Mund nehmen und die Probleme beim Namen nennen: Das kündigen die Mitglieder der Nordwalder UWG an. Die Wählergemeinschaft hat jetzt ihr Wahlprogramm vorgelegt. Es ist eine zwanzigseitige Broschüre mit 19 Wahlthemen.

wn

UWG-Kandidaten vor einem ihrer Anhänger (v.l.): Dr. Franz-Josef Brinkmann, Ludwig Reichert, Dr. Rudolf-Josef Fischer und Hedwig Schulze Wettendorf. Foto:

„Ihr habt die meisten Anhänger“, scherzte ein Bürger angesichts der Wahlwerbung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Nordwalde. Tatsächlich waren die Wagen mit den blauen Plakaten an immer anderen Orten zu sehen. Jetzt ist auch das Wahlprogramm erschienen, eine zwanzigseitige Broschüre, in der nicht nur die Kandidaten der UWG-Reserveliste vorgestellt werden, sondern vor allem 19 Wahlthemen, zum Teil den abgebildeten UWG-Aktiven zugeordnet.

„Die UWG nimmt wie gewohnt kein Blatt vor den Mund, verzichtet auf die üblichen politischen Wunschträume und nennt die Probleme beim Namen“, schreibt die Wählergemeinschaft im Pressetext. „Außer den Zielsetzungen wird als entscheidend für die Zukunft genannt, dass die absolute Mehrheit von CDU/FDP im Rat gebrochen wird und die Oppositionsparteien nicht weiterhin praktisch überflüssig sind.“ Damit solle auch eine bessere Transparenz der Beschlüsse erreicht werden, außerdem keine weitere Bevorzugung eines bestimmten Wählerklientels. „Nordwalde, nicht die Interessen der CDU, haben im Mittelpunkt der heimischen Politik zu stehen“, schreibt die UWG abschließend.

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