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Sommerradtour mit Landrat Dr. Martin Sommer durch Nordwalde

„Die Kräne drehen sich“

Nordwalde

Ob Gangolfschule oder Artenschutzturm, Heimatmuseum oder neue Baugebiete – die Route für Landrat Dr. Martin Sommer bot währen seiner Sommertour zahlreiche Höhepunkte.

Von Sigrid Terstegge

Bürgermeister Sonja Schemmann erläuterte Landrat Dr. Martin Sommer (5.v.r.) und weiteren Mitarbeitern aus dem Kreishaus zahlreiche Projekte, die derzeit umgesetzt werden oder noch in Planung sind. Foto: ter

Eine schöne Runde um das halbe Dorf hatten am Montag die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hinter sich, die Landrat Dr. Martin Sommer und Bürgermeisterin Sonja Schemmann per Drahtesel auf der inzwischen schon traditionellen Sommer-Radtour begleitet hatten.

„In der etwas ruhigeren Zeit während der Sommerferien kann man ganz hervorragend mit dem Rad die Gemeinden erkunden und sich dort unter anderem Projekte anschauen, die zusammen von Gemeinde und Kreis gestaltet werden“, sagte Landrat Sommer. Seit ungefähr 20 Jahren radeln bereits die Landräte durch das Kreisgebiet. „Nordwalde hat sich wirklich dynamisch weiter entwickelt. Die Kräne drehen sich“, stellte der Landrat am Ende der Tour lobend fest.

Gangolfschule

Begonnen hatte die Tour an der Gangolfschule. Hier war der Themenschwerpunkt die Offene Ganztagsschule und deren Renovierung. Als Begleitung mit dem Rad waren Tobias Elshoff (CDU), Ewald Pölking und Hans-Ulrich Rhein (SPD), Klaus Grummel (FDP), Uwe Schmitz (Gemeindeverwaltung) sowie vom Kreis Sonja Bruns (Amtsleitung Schule, Kultur, Integration), Udo Schneiders (stellvertretender Amtsleiter Umwelt und Planung), Philipp Schultejann (Leitung Büro und Pressesprecher Landrat) mitgekommen.

Am Endpunkt in der Jugendbildungsstätte stieß noch Ludwig Reichert (UWG) dazu.

Von der Gangolfschule radelte die Gruppe, bei der immerhin drei Drahtesel noch ganz besonders umweltfreundlich mit reiner Muskelkraft und nicht mit E-Kraft bewegt wurden, über die Straßen Wiesengrund, Sieverts Kamp und Wiesenaue zum geplanten Baugebiet „Windmühlenfeld“.

Vorher legte man noch einen Stopp am Heimatmuseum ein, um dort den Fortschritt der Renovierung zu begutachten. Beim neuen Baugebiet ging es vornehmlich um den Stand der Flächenplanung, die kürzlich abgeändert werden musste.

Jubi

Über die Dömerstiege gelangten die Radler in Richtung Hofstelle Waterkamp zu einer Brücke, bei der eine sogenannte Ottertreppe angelegt werden soll. Eine weitere Station war die Ruhebank nahe der Hilgenbrinker Straße, wo eine lange Schlange aus buntbemalten Steinen ausgelegt worden war.

Am renaturierten Brüggemanns Bach führte der Weg bis zur Kräuterfrau, die vom Heimatverein betreut wird. Weiter ging es dann am Artenschutzturm in Westerode vorbei zum geplanten Auenpark. Auch hier konnte Bürgermeisterin Schemmann dem Landrat erläutern, was die Gemeinde dort anlegen möchte. Das ebenfalls dahinter liegende geplante Gewerbegebiet an der Kliftstiege wurde noch besichtigt. Schließlich ging es mitten durch das Dorf an den Baustellen vorbei zur Jugendbildungsstätte.

Baustellen

„Vor 44 Jahren bin ich hier in der Jubi schon als Konfirmand gewesen“, erinnerte sich Landrat Sommer. Als kleines Dankeschön für die Tour hatte er für Bürgermeisterin Schemmann den Steinfurter „Biker‘s Bag“ mitgebracht, der unter anderem heimischen Streuobstwiesensaft enthält.

Sebastian Richter von der Jugendbildungsstätte bat schließlich die Gruppe zu Tisch. Für alle wurde Thai-Curry mit Salat serviert, das sich die Radlerinnen und Radler redlich verdient hatten.

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