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Vorlesewettbewerb an der Wichernschule

Die „Quasseltante“ als letzte Hürde

Nordwalde

Erst einen selbst gewählten Lieblingstext und dann einen fremden Text mussten die Schülerinnen und Schüler aus den dritten und vierten Klassen beim Vorlesewettbewerb vortragen. Eine Jury hörte ganz genau zu und kürte schließlich die drei besten Vorleser.

-vera-

Zehn Schülerinnen und Schüler haben am Vorlesewettbewerb der Wichernschule teilgenommen. Foto: Vera Szybalski

Für die schwere, letzte Aufgabe hatten sich die Wichernschülerinnen und Wichernschüler jeweils zwei „Bodyguards“ aussuchen dürfen. „Zur seelischen und moralischen Unterstützung“, sagte Schulleiter Johannes Neumayer. Denn nachdem die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den dritten und vierten Klassen beim Vorlesewettbewerb der Wichernschule am Mittwoch zunächst ihren selbst gewählten Lieblingstext vorgetragen hatten, mussten sie nach einer kurzen Vorbereitungszeit einen fremden Text meistern. Als „Bodyguards“ für diese Aufgabe konnten die zehn Mädchen und Jungen Mitschüler wählen.

Nach den beiden Runden kürte eine Jury die drei besten Vorleser: Auf dem ersten Rang landete Hauke Johanterwage aus der 3b, auf Platz zwei Sophia Bömer as der 4a und Dritter wurde Luca Schabos aus der 4b. Als Preis bekamen sie neben Urkunden auch Büchergutscheine überreicht. Lya Otta (4b), Lukas Holzapfel (4a), Michel Aschhoff (3c), Carla Erfmann (3c), Mara Wissing (3b), Benjamin Ahmet (3a) und Luisa Radisic (3a) erhalten ihre Teilnehmerurkunden am Freitag.

Beide Runden fließen in die Bewertung ein

Die Jury bildeten Bürgermeisterin Sonja Schemmann, die stellvertretende KvG-Schulleiterin Sabine Pieper-Nathaus, Pastoralreferent Jonas Born, die ehemalige Konrektorin der Wichernschule, Jutta Schilling, sowie der ehemalige Hausmeister Norbert Böckenfeld. Sie achteten unter anderem auf die Intonation und den Sprachfluss bei den Schülern. Jeweils beide gelesenen Texte flossen in die Bewertung ein.

Jede Vorleserin und jeder Vorleser durfte zwei „Bodyguards“ wählen, die im Publikum lauschten, wie die Schülerinnen und Schüler den Text „Die Quasseltante“ vortrugen. Foto: Vera Szybalski

Johannes Neumayer bedankte sich bei der Siegerehrung zunächst bei der Jury und richtete sich dann an die Schüler: „Ihr wart alle super gut, aber einige waren noch besser als super gut.“ Die Übergabe der Urkunden an die drei Besten überließ der Schulleiter dann Sonja Schemmann. „Ich bin total stolz auf das, was ihr geleistet habt“, sagte die Bürgermeisterin. Die Jury sei „sehr begeistert gewesen, wie vor allem der schwierige zweite Text vorgetragen wurde“. Wenn es diesen nicht gegeben hätte, würde das Siegerpodest etwas anders aussehen. Deshalb sollten die Kinder, die nicht unter den besten Drei gelandet sind, nicht traurig sein: „Ihr habt das so gut gemacht. Ihr könnt selber stolz auf euch sein.“

Von den „drei ???“ zur „Quasseltante“

Schließlich gehören sie auch zu den besten Vorlesern in ihren Klassen. In der ersten Runde am Mittwoch lasen die Jungen und Mädchen Texte beispielsweise aus „Die Schule der magischen Tiere“, „Die drei ???“ oder „Die Feenschule. Zauber im Purpurwald“ vor. In Ruhe konnten sich die Schüler dann auf die zweite Runde mit dem unbekannten Text „Die Quasseltante“ vorbereiten. Bereits nach der ersten Runde stellte Jurymitglied Sabine Pieper-Nathaus fest: „Einige scheinen viel zu lesen – und das hört man auch.“

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