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Neues Bürgerzentrum: Fast 100 Personen nehmen am symbolischen Spatenstich teil

Diese Scherben bringen sicher Glück

Nordwalde

Seit vielen Jahren plant die Gemeinde ihr Bürgerzentrum als Ersatzbau für das inzwischen abgerissene Rathaus. Vor drei Jahren musste ein erfolgter Zuschlag wegen eines Verfahrensfehlers aufgehoben werden. Am frühen Montagabend erfolgte nun der von vielen sehnlichst erwartete erste symbolische Spatenstich. Fast 100 geladene Gäste, Bürger und Bürgerinnen nahmen an der traditionellen Zeremonie teil.

Von Matthias Lehmkuhl

Der symbolische Spatenstich für das neue Bürgerzentrum gestaltete sich aufgrund des harten Bodens als etwas schwierig. Foto: Matthias Lehmkuhl

Der erste symbolische Spatenstich für das neue Bürgerzentrum auf dem Gelände des ehemaligen Rathauses verlief ohne Probleme. Allerdings beim anschließenden Imbiss und Umtrunk im „Hotel Zur Krone by Daniel“ gegenüber passierte dem Service am führen Montagabend ein kleines Malheur: Einige mit Sekt gefüllte Gläser fielen vom silbernen Tablett und zerschellten auf dem Boden. „Scherben bringen Glück“, riefen einige der Gäste.

Rathausplatz

„Ich freue mich riesig und hatte es gar nicht erwartet, dass das Interesse an unserem ersten Spatenstich so groß ist. Das freut mich ganz besonders“, begrüßte Bürgermeisterin Sonja Schemmann die zahlreich erschienenen Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger. Fast 100 Personen fanden sich auf dem Rathausplatz ein, auf dem das neue Bürgerzentrum entstehen wird. Schemmann präsentierte eine 65 Jahre alte verschlossene Kupferrolle, in der ein Presseartikel und eine Teilnehmerliste von der Grundsteinlegung des alten Rathauses von 1957 aufbewahrt worden war.

Klappspaten

„Das Gleiche haben wir für den heutigen Spatenstich des neuen Bürgerzentrums besorgt. Und wir hoffen, dass wir beides dann in den alten erhaltenen Sandstein einbauen können“, so die Bürgermeisterin weiter.

Darüber hinaus habe sie vor elf Jahren anlässlich eines Karnevalsfestes einen Klappspaten überreicht und ein Jahr später einen eingepackten Klinker vom damaligen Präsidenten der Schützengesellschaft ausgehändigt bekommen. „Wir werden das neue Bürgerzentrum aber nicht verklinkern. Sie können schon mal überlegen, was wir damit machen“, stellte die Bürgermeisterin dem Architekten Torsten Uding gleich eine neue Aufgabe.

Kran

Vielleicht sei es ja ganz gut, dass Fassadenplatten und nicht Klinker verwendet werden, die seien hoffentlich einfacher lieferbar. „Unsere Kolleginnen und Kollegen und ich gehe davon aus, auch der gesamte Rat, freuen sich, dass es endlich los geht“, gab es viel Beifall. In der nächsten Woche werde der Kran aufgebaut, der höher sein werde als der Kran gegenüber.

Gäste

Die Bürgermeisterin begrüßte insbesondere Henk Brockmeyer, Geschäftsführer von NRW.Urban, der das Projekt seit 2010 begleitet. Darüber hinaus bedankte sie sich bei Diana Becker und Stephan Kemper von der Bezirksregierung für ihre Unterstützung. Lorenz Rustige, Amtsleiter Bauaufsicht im Kreis Steinfurt und Mitglied des Bewertungsgremiums, wie auch Michael Ahn vom Büro WoltersPartner, durften sich einen Spaten nehmen. Selbstverständlich gehörte der Architekt Torsten Uding aus Lünen zu den Auserwählten. Auch Bauleiter Herbert Huil von der ausführenden Firma für die Tief- und Rohbauarbeiten Läer + Rahenbrock aus Georgsmarienhütte durfte schon mal den Baugrund testen. „Sie haben bereits etliche Vorschusslorbeeren aus umliegenden Kommunen bekommen. Wir sind gespannt und freuen uns, dass sie das bestätigen können“, meinte die Bürgermeisterin.

Ebenfalls Berthold Uphoff (Planungsbüro pbh), Nicolas Holt (Planungsbüro SWUP), die Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Alexandra Lembeck, und die Vorsitzenden der im Rat vertretenen Fraktionen hatten die Erlaubnis, sich einen Spaten zu schnappen.

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