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Verdi-Requiem wird am 11. September aufgeführt

Dramatisch und emotional

Nordwalde

Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für das große Verdi-Requiem, das am 11. September stattfindet. Daran sind rund 90 Chorsängerinnen und Chorsänger sowie mehrere Solisten beteiligt.

-vera-

Thorsten Schlepphorst leitet die Aufführung des Verdi-Requiems am 11. September in Greven. Foto: Matthias Lehmkuhl

Gut einen Monat dauert es noch, dann steht für den Projektchor P25 der große Tag an: Gemeinsam mit Venestra musica, dem Projektorchester Münsterland und verschiedenen Solisten führen die rund 90 Chorsängerinnen und Chorsänger am 11. September (Sonntag) Verdis „Messa da Requiem“ auf. Beginn ist um 17 Uhr.

Venestra musica

Als Solistinnen und Solisten sind Marietta Zumbült (Sopran), Ina Susanna Hirschfeld (Mezzosopran), Enrique Bernardo (Tenor) und Arndt Winkelmann (Bass) dabei. Geleitet wird das Konzert von Thorsten Schlepphorst. Weil in Nordwalde kein passender Raum für eine Aufführung der Größe gefunden worden ist, findet diese in der St.-Martinus-Kirche in Greven statt. Dort finden etwa 500 Besucherinnen und Besucher Platz.

Zur „Messa da Requiem“ schreibt Schlepphorst in einer Pressemitteilung: „Einst als Oper im Kirchengewand tituliert, ist es in seiner Dramatik und Emotionalität nicht zu überbieten. Verdi vertont in seinem Requiem den Schrecken des Todes, die Melancholie und Verzweiflung durch extreme musikalische Kontraste und fesselnde theatralische Effekte. Er bringt den liturgischen Text auf eine imaginäre Bühne und betont seinen dramatischen und emotionalen Gehalt.“

Vorverkauf

Viele der Chorsänger bringen Erfahrung mit, manche haben das Verdi-Requiem bereits gesungen, andere noch nicht. Während der Proben gab es auch eine witzige Begebenheit: Thorsten Schlepphorst und einer der Sänger stellten fest, dass sie vor Jahrzehnten im gleichen Chor waren – und auch das Verdi-Requiem in Hannover bereits gemeinsam gesungen haben. Die Sänger haben nach einer Sommerpause wieder mit den Proben begonnen, Ende August steht noch ein Probenwochenende an. Schlepphorst ist zuversichtlich, dass der Chor danach bereit ist für seinen großen Auftritt.

Berufsmusiker

Spannend wird es schon einen Tag vorher für das Orchester, das extra für das Konzert zusammengestellt worden ist. Dann kommen die mehr als 40 Musikerinnen und Musiker zur gemeinsamen Probe zusammen. „Viele finden das ganz toll, dass sie endlich mal wieder spielen können“, sagt Schlepphorst mit Blick auf die Corona-Pandemie, die für die Berufsmusiker besonders folgenreich war. Er rechnet mit Kosten von etwa 20.000 Euro für das Konzert, unter anderem für die Orchestermusiker, die von ihrer Arbeit leben müssen. Falls die Ausgaben nicht gedeckt werden, springt bis zu einer gewissen Höhe die Kulturstiftung des Kreises ein.

Eintrittskarten inklusive Programmhefte sind zum Preis von 25 Euro in Nordwalde bei Buch & mehr und im Pfarrbüro St. Dionysius sowie in Greven im Pfarrbüro St. Martinus und bei Cramer & Löw oder per E-Mail an schlepphorst@kirchenmusik-nordwalde.de erhältlich.

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