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Nordwalder Feuerwehr erhält neuen Kleinbus

E-Mobilität schreitet voran

Nordwalde

Nach der Verwaltung und dem Bauhof hat auch die Freiwillige Feuerwehr Nordwalde ein E-Fahrzeug erhalten. Der Kleinbus wird vor allem für für Fahrten zu Schulungen, Lehrgängen oder um Equipment auszutauschen genutzt. Damit ist ein Projekt zur Elektrifizierung des kommunalen Fuhrparks abgeschlossen.

Von Vera Szybalskiund

Der E-Kleinbus der Feuerwehr läuft reibungslos. Das freut auch Foto: vera

E-Autos sind keine Seltenheit mehr auf deutschen Straßen. Auch die Gemeinde Nordwalde setzt bereits seit einiger Zeit auf elektrischen Antrieb. Die Verwaltung fährt neben einem E-Auto auch zwei E-Bikes und ein E-Lastenrad. Der Bauhof hat ebenfalls zwei E-Fahrzeuge. Und seit dem Frühjahr gehört noch ein weiteres E-Auto zum Fuhrpark der Gemeinde: Die Freiwillige Feuerwehr hat einen alten Mannschaftswagen gegen einen E-Kleinbus ausgetauscht.

Der Opel Vivaro-e hat mittlerweile auch seine Feuerwehrausstattung erhalten – von Funkgeräten über Arbeitslampe und Feuerlöscher bis zur Sondersignalanlage – und ist bereits im Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden. Wobei „im Einsatz“ nur zum Teil der passende Begriff ist. Denn wenn es brennt, Ölspuren beseitigt oder eingeschlossene Personen befreit werden müssen, fahren nachrückende Feuerwehrleute schon mal mit dem Kleinbus zum Einsatzort, ansonsten wird der Wagen vor allem für andere Wege genutzt. „Überwiegend für Fahrten zu Schulungen, Lehrgängen oder zur Feuerwehrtechnischen Zentrale des Kreises Steinfurt, um Equipment auszutauschen“, sagt Feuerwehrleiter Matthias Lenfort.

Reichweite von 313 Kilometern

Eine größere Skepsis gegenüber dem E-Auto hat er bei den Kameraden nicht vernommen, es herrscht eher Freude über das neue Fahrzeug. Das macht keine Probleme, sondern läuft bislang reibungslos. Die Reichweite sollte auch nicht für Schwierigkeiten sorgen. Zum einen ist die Feuerwehr mit dem Kleinbus vor allem im Kreis Steinfurt unterwegs, zum anderen hat der Neunsitzer lauf Herstellerangaben eine Reichweite von 313 Kilometern.

Gekostet hat der Opel inklusive der Feuerwehrausstattung rund 57 000 Euro. Das Auto ist Teil der Elektrifizierung des kommunalen Fuhrparks. Die Gesamtkosten von etwa 350 000 Euro für dieses Projekt werden zu 90 Prozent über das Programm Kommunaler Klimaschutz NRW gefördert. Der Kleinbus ist das vierte und damit letzte E-Fahrzeug, das die Gemeinde über dieses Projekt anschafft. Die Gemeinde hat vier Wallboxen, jeweils eine an der Hauptstelle der Verwaltung, am Bauhof, am Feuerwehrgerätehaus und an der Kläranlage. Über ein anderes Förderprogramm will Klimaschutzmanagerin Vera Edeling noch ein E-Auto für die Kläranlage finanzieren.

Für Elektromobilität sensibilisieren

Mit der Elektrifizierung des kommunalen Fuhrparks will die Gemeinde Energieeinsparpotenziale nutzen und CO2-Emissionen reduzieren. Zugleich will sie als Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen dienen und für das Thema Elektromobilität sensibilisieren. Für den Wiedererkennungswert erhalten alle kommunalen E-Fahrzeuge ein einheitliches Logo.

Bei Fragen dazu kann Klimaschutzmanagerin Vera Edeling unter Telefon 02573/929122 oder per E-Mail an edeling@nordwalde.de kontaktiert werden.

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