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Artenschutzturm des Heimatvereins

„Ein Aushängeschild für Nordwalde“

Nordwalde

Die ehemalige Trafostation in der Bauerschaft Westerode wurde vom Heimatverein Nordwalde zum Artenschutzturm umgebaut und bereits vor zwei Jahren fertiggestellt. Jetzt folgte endlich die offizielle Eröffnung.

-lem-

Auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (im Hintergrund) war neben rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus Nordwalde bei der offiziellen Eröffnung des Artenschutzturmes in der Bauerschaft Westerode dabei und hatte auch ein Flachgeschenk mitgebracht. Foto: Matthias Lehmkuhl

Wie so viele Veranstaltungen musste auch die offizielle Eröffnung des Artenschutzturms des Heimatvereins wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre verschoben werden. Jetzt am Samstag hatten Erwin Otte, Gerd Hoge und Dieter Reckenfeld ein kleines Fest mit Grillstation, einem Pavillon, ausreichenden Klappbänken und einem Kühlwagen am Artenschutzturm und der Wetterschutzhütte in der Bauerschaft Westerode vorbereitet. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren vorwiegend mit Fahrrad gekommen, um sich das informative Areal anzuschauen und darauf anzustoßen.

Fördersummen

„Beteiligt am Bau waren die Firma Franz Eilers, die Nachbarschaft, die Turmbläser und der Heimatverein“, hielt Werner Dirksen, Vorsitzender des Heimatvereins Nordwalde, eine kurze Rede. So hob Dirksen hervor, dass sich die Leader Region Kreis Steinfurt mit genau 17.711,45 Euro an den Kosten beteiligt habe. Außerdem werde diese Eröffnungsfeier mit Hilfe des Förderprogramm „2000 x 1000 Euro für das Engagement“ des Kreises Steinfurt unterstützt. „Viele fleißige Hände waren erforderlich, um die Wetterschutzhütte zu errichten und die ehemalige Trafostation zum Artenschutzturm umzubauen“, erläuterte der Vorsitzende weiter.

Besucherzahlen

Die informativen Schautafeln, die Flyer und das Hinweisschild seien vom Nordwalder Designer Detlef Kley entworfen worden. „Dass unsere Arbeit nicht umsonst war, beweisen die Besucherzahlen. Hier ist man selten allein. Diese Anlage wird super gut angenommen. Ein Aushängeschild für Nordwalde. Und das ist der Lohn für ehrenamtliches Engagement“, unterstrich Werner Dirksen.

„Wenn wir nicht so einen versierten Förderantragsteller hätten, könnten wir so etwas nicht umsetzen“, lobte Bürgermeister Sonja Schemmann den Anteil von Werner Dirksen an dem Projekt. Schemmann lobte das ehrenamtliche Engagement in ihrer Gemeinde, „das ist nahezu perfekt“, und übergab Werner Dirksen noch ein Flachgeschenk „für eine künftige Feier“.

Der Vorsitzende wies noch daraufhin, dass die Kosten für die Beleuchtung eines neuen Hinweisschildes am Sieverts Kamp für das noch im Bau befindliche Heimathaus in Höhe von 960 Euro nicht gefördert werde. Deshalb ließ er auch gleich eine Spendenbox aus Blech herumgehen.

Überwachungskamera

Dieter Reckenfeld aus der Nachbarschaft der Weste­roder Anlage richtete ebenfalls noch ein paar Worte an die Gäste: „Als Werner Dirksen 2020 uns Nachbarn den Förderantrag zum Unterschreiben vorlegte, dachten wir erst, er wollte uns eine Waschmaschine verkaufen.“ Auch wegen der Überwachungskamera sei die Nachbarschaft etwas skeptisch gewesen. „Wir dachten erst, mein Gott, jetzt will Werner uns beobachten, wenn wir Bier trinken. Aber damit hier nicht alles kaputt gemacht wird, ist die Kamera schon richtig.“

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