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Familientag der Landjugend

„Ein gelungenes Jubiläum“

Nordwalde

Ponyreiten, „Vier gewinnt“ und „Flying Bear“ sowie alte Trecker und moderne Landmaschinen lockten Groß und Klein zum Familientag. Diesen hatte die Landjugend zum Abschluss ihres Jubiläumswochenendes veranstaltet. Etliche Gruppierungen und Vereine aus dem Dorf beteiligten sich.

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Ponyreiten war nur eine der Attraktionen beim Familientag der Landjugend. Foto: Sigrid Terstegge

Drei Tage lang hat die Landjugend am Wochenende ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Nach einem gelungenen Galaabend am Freitag und einer Party der KLJB Nordwalde, Altenberge und Borghorst am Samstag gab es am Sonntag beim Familientag speziell für die Kinder reichlich Bespaßung. Daran beteiligten sich etliche Gruppierungen und Vereine aus dem Dorf.

So bot der Reit- und Fahrverein Ponyreiten an. Vom hübschen handlichen Pony für die jüngsten Kinder über einen Haflinger bis hin zum normal großen Reitpferd für ältere Pferdefreundinnen und Pferdefreunde war alles vertreten. Sicher geführt ging es in die Runde.

Spiel und Spaß für Kinder

Hüpfburgen gab es gleich zwei Stück auf der Festwiese. Beide Geldinstitute aus dem Ort sorgten für Luftsprünge der kleinen Festbesucherinnen und Festbesucher. Betreut wurden sie von der Kita Wiesengrund. Beim Kinderschminken war Spiderman am gefragtesten. Gleich im Doppelpack wurden die Gesichter knallrot mit schwarzem Spinnennetz angemalt. Das Jugendparlament hatte eine Bude zum Dosenwerfen aufgebaut. Die Messdiener kümmerten sich um das Torwandschießen. Große Geschicklichkeitsspiele wie „Vier gewinnt“ standen ebenfalls auf der Wiese. Der „Flying Bear“ forderte die Beinmuskeln der Mitspieler. „Papa hilf doch mal“, hieß es da ab und zu. Mit einem kräftigen Tritt auf ein Pedal musste der Bär im Flieger in die Höhe katapultiert werden.

Natürlich gab es auch landwirtschaftliches Gerät zu sehen. „Wir haben da die Schlepperfreunde Nordwalde mit ihren Oldtimern und zum Vergleich auf der anderen Seite haben wir ein paar moderne Ernte- und Arbeitsgeräte aufgestellt“, beschrieben die Vorsitzenden Niko Lenfort, Justine Werner und Pressewartin Lea Westhues. Sie freuten sich, dass bereits am Mittag reichlich Besucher auf dem Festgelände waren. „Insgesamt war es wirklich ein gelungenes Jubiläum“, betonten sie. Da habe sich die Arbeit dafür doch gelohnt. „Das Wochenende ist so schnell vergangen, aber es hat Spaß gemacht“, unterstrich Werner.

Kuchen kommt gut an

Besonders begeistert war die Landjugend, dass viele Gruppen auf sie zugekommen seien, um das Fest mitzugestalten. „Die Landfrauen betreuen das Café im Zelt“, erzählten Lenfort, Westhues und Werner. Der Erlös aus den Einnahmen kam der Ukraine-Hilfe zugute. Und da die Kuchen und Torten der Landfrauen berühmt sind für ihre Qualität und den leckeren Geschmack, wunderte es auch nicht, dass sowohl Pastoralassistent Jonas Born als auch Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup sich gleich mit einer halben Torte von der Kuchentheke für den Nachmittagskaffee versorgten. „Kuchen geht immer“ lautete das Motto der Landfrauen.

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