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Einschulung an den beiden Grundschulen

Ein herzlicher Empfang

Nordwalde

Mit Schultüte und Tornister ausgestattet erlebten 108 Nordwalder Kinder am Donnerstag einen ganz besonderen Tag: ihren ersten Schultag. Dieser startete sowohl an der Gangolfschule als auch an der Wichernschule mit einer Feier.

Von Vera Szybalskiund

Durch ein Spalier gingen die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler der Gangolfschule zu ihrer ersten Schulstunde. Foto: Vera Szybalski

Es war ein großer Tag für die kleinen i-Dötzchen: Am Donnerstag sind die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler an den beiden Nordwalder Grundschulen eingeschult worden. Insgesamt 108 Mädchen und Jungen hatten ihren ersten Schultag, der sowohl an der Gangolfschule als auch an der Wichernschule mit einer Feier begann.

Mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup auf dem Schulhof begrüßte die Gangolfschule die 44 neuen Erstklässler. „Ich gucke in ganz viele aufgeregte Gesichter“, sagte Sozialpädagogin Lisa Nelle-Schmittmann, die die Kinder im Namen der Schule willkommen hieß. Die Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs sangen ein Lied für die i-Dötzchen. „Einfach klasse, dass du da bist und nun auch zur Schule gehst“, hieß es da.

Die allererste Schulstunde

Gemeinsam mit dem zweiten und dritten Jahrgang standen die Viertklässler anschließend Spalier für die neuen Schüler. Die 1a ging erstmals zusammen mit Klassenlehrer Jürgen Lammers in ihren Klassenraum, danach folgte die 1b mit Klassenlehrerin Vanessa Krause.

Während sich die Eltern draußen bei der Cafeteria des Fördervereins bedienen konnten, hatten die Erstklässler ihre allererste Schulstunde. Die i-Dötzchen lernten gleich zu Beginn, wie sie sich in der Gangolschule zurecht finden. Die Schüler der zweiten, dritten und vierten Klassen bereiteten sich derweil schon langsam auf den Schulschluss vor – am Donnerstag war es so warm, dass sie hitzefrei bekamen.

Auch an der Wichernschule endete der Schultag für die älteren Schüler aufgrund der hohen Temperaturen vorzeitig. Für die neuen Erstklässler war der erste Schultag mit einer Mischung aus einem Gottesdienst mit Pastoralreferent Jonas Born und einer weltlichen Feier in der Pfarrkirche losgegangen.

Johannes Neumayer

Schulleiter Johannes Neumayer hatte seine riesige Schultüte dabei, aus der er verschiedene Dinge zauberte, nicht zuletzt einen Luftballon. Was der Ballon mit Schule zu tun hat? Neumayer blies den Ballon auf, ließ ihn quietschen und fliegen und erklärte: „Das soll zeigen, dass Schule auch Spaß machen kann. Schule muss auch Spaß machen. Das ist uns in all den Jahren immer wichtig gewesen.“

Nach der Feier in der Kirche versammelten sich die 64 neuen Erstklässler der Wichernschule sowie ihre Familien kurz auf dem Schulhof. Zur Begrüßung sangen die Zweitklässler für die i-Dötzchen, selbstverständlich auch das Wichernschullied. Danach standen für die 1a von Klassenlehrerin Daniela Lembeck, die 1b von Klassenlehrerin Sabine Schwar und die 1c von Klassenlehrerin Andrea Krasenbrink die jeweils erste Schulstunde an. Die Familien konnten sich derweil an der Cafeteria, die von den Eltern des vierten Jahrgangs organisiert worden war, bedienen.

Zurück zu mehr Normalität

Nach zwei Jahren, in denen Corona die Einschulungsfeiern mitgeprägt hat, erinnerte der Schulstart jetzt wieder mehr an die Zeit vor der Pandemie. Masken wurden nur noch von wenigen getragen. Einen ersten Test bekamen die neuen Wichernschüler allerdings mit nach Hause. Johannes Neumayer freute sich über die ruhige Atmosphäre in der Kirche, bei der die Kinder im Mittelpunkt stehen konnten, so wie es sein soll.

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