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Interaktiver Fastenweg in der Pfarrkirche

Ein Hingucker für jeden

Nordwalde

Wer die St.-Dionysius-Kirche betritt, kann derzeit etwas Neues entdecken: einen interaktiven Fastenweg. An jedem Sonntag sowie Aschermittwoch, Gründonnerstag und Karfreitag können sich Besucher neue Geschichten aus dem Leben von Jesus vorlesen lassen. Die Aktion ist kindgerecht, aber für alle offen.

Von Vera Szybalskiund

Das Fastenweg-Team um Klaus Allendorf (v.h.), Jürgen Brinkmann, Werner Schmalbrock, Michael Exner, Maren Bals, Lisa Lenfort und Andrea Beenen hat die Aktion in der Pfarrkirche St. Dionysius vorbereitet. Foto: Vera Szybalski

Jede Woche eine neue Geschichte aus dem Leben von Jesus entdecken – das können Kinder bei dem interaktiven Fastenweg in der St.-Dionysius-Kirche. Vorbereitet hat die Aktion ein Team der Pfarrgemeinde um Klaus Allendorf, Andrea Beenen, Michael Exner, Jürgen Brinkmann, Werner Schmalbrock, Maren Bals und Lisa Lenfort.

In der Pfarrkirche finden Familien neben einem aufwendig gestalteten Fastenweg Zettel mit kleinen Feldern, für jeden Tag vom heutigen Aschermittwoch bis Ostersonntag eins. Die Mädchen und Jungen können die Felder ausmalen. An jedem Sonntag sowie Aschermittwoch, Gründonnerstag und Karfreitag warten auf die Kinder kleine Bildchen am Fastenweg, die sie mitnehmen und aufkleben können.

Geschichten werden vorgelesen

An den Tagen gibt es noch mehr in der Kirche zu entdecken: Es gibt kleine Aktionen zum Mitmachen vor Ort oder zum Mitnehmen für zuhause. Es steht jedes Mal ein anderes Thema und damit eine andere Jesus-Geschichte im Fokus. Die Geschichten zu dem jeweiligen Wegabschnitt können sich die Familien vorlesen lassen, sie sind meistens nur wenige Minuten lang. Dafür muss ein Smartphone mitgebracht werden, damit der QR-Code in der Kirche gescannt werden kann.

Ein Wegabschnitt des Fastenwegs in der St.-Dionysius-Kirche Foto: Vera Szybalski

Die Geschichten werden immer zu den jeweiligen Tagen freigeschaltet, können aber rückwirkend gehört werden. Die Kinder sollen immer wieder ermuntert werden, etwas Neues zu entdecken. Auf dem Youtube-Kanal der Kirchengemeinde können auch noch Videos zu den Themen „Maria, Josef und Jesus fliehen nach Ägypten“, „Jesus im Tempel“ und „Jesus lässt sich taufen“ abgerufen werden.

Der Fastenweg in der Pfarrkirche sei „offen für alle, aber kindgerecht“, sagt Lisa Lenfort. Sie stellt sich das ein bisschen wie den Gang zur Krippe in der Kirche in der Weihnachtszeit vor: „Mal eben einmal reingehen und gucken, was mehr geworden ist.“ Egal, ob Mama oder Papa, Oma oder Opa die Mädchen und Jungen begleiten, es sei „ein Hingucker für jeden“, ergänzt Andrea Beenen. Das Team war richtig kreativ. Entstanden ist ein komplett neu gestalteter Fastenweg, in den beispielsweise mehrfach Wasser integriert worden ist. Aufgebaut wurde alles am Montag.

Nicht nur angucken, sondern miterleben

Einen eigenen Eindruck verschaffen können sich Familien schon heute. Passend zum Aschermittwoch kann ein kleines Tütchen mit Asche mitgenommen werden. „Der Fastenweg soll interaktiv sein, nicht nur zum Angucken, sondern auch zum Miterleben“, sagt Lisa Lenfort. Wenn Corona es zulässt, sollen in den nächsten Wochen auch noch Präsenzveranstaltungen gemacht werden.

Die Themen: 2. März: Jesus in der Wüste – Beginn des Fastenweges; 6. März: Der Menschenfischer – Thema Freundschaft; 13. März: 5 Brote und 2 Fische – Thema Teilen; 20. März: Bartimäus – Thema Helfen; 27. März: Jesus auf dem Meer – Thema Vertrauen; 3. April: Zachäus auf dem Baum – Thema Gemeinschaft; 10. April: Einzug in Jerusalem; 14. April: Letztes Abendmahl; 15. April: Kreuzigung; 17. April: Auferstehung Jesu.

Ein weiterer Wegabschnitt des Fastenwegs in der St.-Dionysius-Kirche Foto: Vera Szybalski
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