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Pfarrgemeinde verteilt Tüten an 397 Ehrenamtliche

Ein Zeichen des Zusammenhalts

Nordwalde

Weil der Neujahrsempfang in 2021 coronabedingt ausfällt, hat sich die Pfarrgemeinde St. Dionysius eine Alternative überlegt, um sich bei ihren Ehrenamtlichen zu bedanken. Das Seelsorgeteam sowie Mitglieder des Kirchenvorstands und des Pfarreirats verteilen Tüten an 397 Personen. Was darin zu finden ist, soll eine Überraschung bleiben.

Vera Szybalski

Petra Kintrup (v.l.), Birgit Hillebrand und Annette Brokamp vom Pfarreirat sowie Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup mit einigen der insgesamt 397 Tüten, die an die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde St. Dionysius verteilt werden. Foto: Vera Szybalski

Wenn die Ehrenamtlichen nicht zu ihr kommen können, kommt die Pfarrgemeinde St. Dionysius eben zu ihnen. Oder anders gesagt: Weil der Neujahrsempfang in 2021 coronabedingt ausfällt, bringen das Seelsorgeteam sowie Mitglieder des Kirchenvorstands und des Pfarreirats eine Tüte als Weihnachtsgruß zu den vielen Ehrenamtlichen.

Die Idee dazu hatte Pastoralreferent Jonas Born. Bei einer Pfarreiratssitzung Anfang November unterbreitete er den Vorschlag. „Das ist ein Zeichen des Zusammenhalts“, sagt Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup über die Aktion. Sie soll das Miteinander in einer Zeit stärken, in der viele Veranstaltungen ausfallen und den Ehrenamtlichen zeigen, „dass wir sie nicht vergessen“.

397 Personen werden besucht

Bedacht werden alle, die sich ehrenamtlich in der Kirchengemeinde engagieren. Und das sind ganz schön viele. An 397 Personen werden die Tüten verteilt. „Ich finde, das ist schon eine unglaubliche Zahl“, sagt Schulte Eistrup. Messdienerleiterinnen gehören da ebenso zu wie Pfarrbriefverteiler, Katecheten, die Kochfrauen aus dem Ferienlager oder der Vorstand der KAB.

Die ersten haben ihre Türe schon erhalten, die anderen bekommen sie bis Weihnachten. Was darin zu finden ist, soll eine Überraschung bleiben. Nur so viel wird verraten: Eine Karte ist natürlich dabei. Und zwar eine ganz besondere, die Monika Cremann extra für den Anlass gestaltet hat. Rund zwei Stunden hat es gedauert, dann hatten die Pfarreiratsmitglieder Petra Kintrup, Birgit Hillebrand und Annette Brokamp sowie Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup die 397 Tüten gepackt.

Smalltalk an der Haustür

Annette Brokamp hat sich schon auf den Weg gemacht und einigen Ehrenamtlichen den besonderen Weihnachtsgruß vorbeigebracht. „Ich habe versucht, die Tüte jedem persönlich zu überreichen“, sagt Brokamp. Das klappte gut. „Ich hatte wirklich das Glück, immer jemanden zu erreichen, da momentan ja sowieso alle zu Hause sind.“ Bei der Übergabe der Tüte werden die Corona-Regeln eingehalten. Annette Brokamp ist an der Tür stehen geblieben und hat dann noch kurz Smalltalk gehalten.

Eine Reaktion hat Brokamp bei ihrer Tour immer wieder erlebt: „Die Freude war riesengroß, wenn ich die Tüte überreicht habe.“ Die Aktion kommt gut an. Das hat auch Ulrich Schulte Eistrup schon festgestellt. Über WhatsApp, per E-Mail und Co. haben sich schon die ersten Ehrenamtlichen bedankt, die bereits eine Tüte erhalten haben. Die anderen dürfen noch gebannt darauf warten, was sich in der Tüte verbirgt.

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