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Projektchor freut sich auf seine Aufführung des „Verdi-Requiems“ am 11. September

Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe

Nordwalde

Die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi ist eines der Hauptwerke dieser Gattung aus dem 19. Jahrhundert. Es verlangt Chorsängerinnen und Chorsängern wirklich alles ab. Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst hat vor einem Jahr den Projektchor „P25“ ins Leben gerufen, der dieses anspruchsvolle Werk mit professioneller Unterstützung am 11, September aufführen wird.

Von Matthias Lehmkuhl

Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst mit der Bearbeitung für Kammerorchester der „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi. Das Verdi-Requiem führt sein Projektchor „P25“ mit dem Renaissance-Chor „Venestra Musica“, mit einem Orchester sowie mit vier Solosängerinnen und -sängern am 11. September (Sonntag) in der großen Grevener St.-Martinus-Pfarrkirche auf. Foto: Matthias Lehmkuhl

Als seine beste Oper wird das Requiem von Giuseppe Verdi gemeinhin bezeichnet. Aber streng genommen ist die „Messa da Requiem“ eine Totenmesse und sollte in Kirchen und nicht in Konzertsälen aufgeführt werden. „Eigentlich hatten wir vor, dieses Werk in einer Nordwalder Indus­triehalle zu präsentieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren begeistert. Nur ihr Chef nicht“, erzählt Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst, der seit September vergangenen Jahres diese donnergrollende, hochemotionale Musik Verdis mit dem aktuellen Projektchor „P25“ einstudiert.

Übung macht den Meister

Nach knapp einem Jahr üben, üben und nochmals üben ist es nun am 11. September (Sonntag) um 17 Uhr endlich soweit. Denn dann tritt der aus mehr als 70 Frauen und Männern bestehende Projektchor auf. Nicht in einer Industriehalle oder in einem Konzertsaal, sondern doch in einer Kirche und zwar in der St.-Martinus-Kirche in Greven.

Platz

„Für die Aufführung des Verdi-Requiems braucht es nicht nur Platz für das Publikum, sondern auch für den Chor, die Solistinnen und Solisten sowie für das Orchester. Unsere St.-Dionysius-Pfarrkirche wäre dafür zu klein“, erläutert Thorsten Schlepphorst.

Pandemie

Der Kirchenmusiker startete bereits im ersten Corona-Jahr mit dem Aufruf, einen neuen Projektchor für diese Komposition gründen zu wollen, mit dem Ziel, bereits im vergangenen Jahr das Ergebnis präsentieren zu wollen. Doch wegen der Pandemie musste der Auftritt auf dieses Jahr verschoben werden. „Es war nicht einfach, für dieses schwierige Werk Sängerinnen und Sänger zu finden“, gibt der Kirchenmusiker zu. Aber diejenigen, die sich das zutrauten und bei der Stange geblieben seien, wären weiterhin mit Inbrunst dabei, ergänzt Schlepphorst.

Beschreibung

Plastisch und voll emotionaler Glut schildert Giuseppe Verdi die dramatischen Geschehnisse der religiösen Apokalypse, das Vertrauen in Gott und die Bitte um ewigen Frieden für alle Toten. Von allen Seiten des Kirchensaals werden Trompeten des Jüngsten Gerichts ertönen. Flankierend werden die Chorsängerinnen und -sänger Chor flüsternd um Erlösung flehen.

Unterstützung

Der einmal pro Woche übende Projektchor wird durch den Nordwalder Renaissance-Chor „Venestra Musica“ unterstützt. Das begleitende Orchester setzt sich aus Profimusikern der freien Szene zusammen. Als Gesangssolisten fungieren: Marietta Zumbült (Sopran), Ina Susanne Hirschfeld (Mezzosopran), Enrique Bernardo (Tenor) und Arndt Winkelmann (Bass).

Vorverkauf

Der Vorverkauf startet am 8. August (Freitag) bei Buch & Mehr und im Pfarrbüro St. Dionysius in Nordwalde sowie im Pfarrbüro St. Martinus und Cramer & Löw in Greven. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro. In der Grevener St.-Martinus-Kirche herrscht freie Platzwahl.

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