Sommerkonzert „Unter der Linde“ auf dem Bispinghof

Fantastische Harmonie

Nordwalde

Es war lange unsicher, ob das Konzert überhaupt stattfinden könnte. Doch alle Sorgen waren umsonst, das Wetter spielte mit. Der nächste Teil der Sommerkonzertreihe „Unter der Linde“ mit dem Saxophonensemble der Musikschule Rheine fand statt – und gefiel so gut, dass die Hörer wohl gerne noch länger verweilt wären.

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Das Saxophonensemble der Musikschule Rheine unter der Leitung von Lothar Eirmbter (2.v.r.) spielte auf dem Bispinghof ein Sommerkonzert „Unter der Linde“. Foto:

Die sorgenvollen Gedanken der Veranstalter um das Wetter entpuppten sich glücklicherweise als überflüssig. Im Gegenteil: Bei klarem Himmel konnten alle, die gekommen waren, das Sommerkonzert „Unter der Linde“ auf dem Bispinghof in vollen Zügen genießen.

Sie genossen „die wunderbare Atmosphäre vor der herrschaftlichen Treppe des angegrauten Herrenhauses, beschirmt durch die wunderschöne alte Linde, mit der Sonnenwärme im Nacken, lauschend den stimmungsvoll und gefühlvoll vorgetragenen Sommermelodien“, schreibt der Förderverein Bispinghof in einem Pressetext.

Die Hörer waren schon bei der Einleitung in Bann gezogen: „Lindenbaum“ von Franz Schubert, vorgetragen von der künstlerischen Leitung des Konzerts, Plamen Hidjov und Anna Tyksinska-Hidzowa, hat sich zum Markenzeichen der Sommerkonzertreihe entwickelt.

Es folgte eine abwechslungsreiche Zeitreise durch die Musikgeschichte von der Klassik angefangen bei Mozart bis zur Gegenwart und von der Romantik bis Gershwin. Das Saxophonensemble der Musikschule Rheine ließ sich weder vom leichten Wind noch durch schwirrende Wespen die Spielfreude nehmen. Es bestach selbst durch seine fantastische Harmonie im Zusammenspiel, heißt es im Pressetext weiter. Dies gelte sowohl für das Quartett – am Sopransaxophon Ida Kösters, am Altsaxophon Sophia Hülsing, Jürgen Löbbers mit dem Tenorsaxophon, Lothar Eirmbter mit dem Baritonsaxophon – als auch für das Spiel im Duett von Sophia Hülsing und Lothar Eirmbter. Auch das Solo am Altsaxophon, „Valse vanite“, meisterte die junge Musikerin Ida Kösters souverän.

Im Ohr des Hörers hängen blieb auch das Prelude von Chopin, verbunden mit dem Lied „Es la historia de un amor“ von Carlos Almarán, eigens arrangiert mit einem spielerischen Ineinander von Piano (Anna Tyksinska-Hidzowa), Sopransaxophon (Lothar Eirmbter) und Bassstimme von Plamen Hidjov.

Es war ein rundum gelungenes Konzert, bei dem die Hörer wohl gerne noch länger verweilt wären. Damit wird die Reihe der Sommerkonzerte auf dem Bispinghof beendet. Es bleibt allen Beteiligten die Hoffnung, dass die Reihe 2021 fortgesetzt werden kann, schreibt der Förderverein.

Und: Am 13. September, Wahltag und Tag des offenen Denkmals, wird der Förderverein Bispinghof um 17 Uhr das Konzert „Ode an die Freude“ zum Beethovenjahr präsentieren. Künstlerischer Leiter ist Plamen Hidjov. Das Konzert findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Faire Woche statt.

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