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Zusammensetzung des neuen Jugendparlaments steht / hohe Wahlbeteiligung

Fast 25 Prozent haben ihre Stimme abgegeben

Nordwalde

Einen neuen Rekord bei der Wahlbeteiligung zum Jugendparlament verzeichnet die Gemeinde Nordwalde. Fast 25 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

-lem-

Bei der Wahl zum Nordwalder Jugendparlament beteiligten sich viele Jugendliche und junge Erwachsene. Foto: Friso Gentsch

Die Wahl zum neuen Jugendparlament zeitgleich mit der Bundestagswahl durchzuführen, war ein voller Erfolg. „Wir haben eine Wahlbeteiligung von fast 25 Prozent. So viel hatten wir in der 15-jährigen Geschichte des Jugendparlaments noch nie“, freut sich Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hilgenbrink über die große Resonanz bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von zwölf bis 21 Jahren.

1022 junge Nordwalderinnen und Nordwalder waren am Sonntag aufgerufen, ihre Stimme auf die 18 Kandidatinnen und Kandidaten für die 13 freien Plätze des Jugendparlaments abzugeben. Insgesamt 248 oder 24,72 Prozent waren der Aufforderung gefolgt.

KvG-Gesamtschule

„Zur Wahl des ersten Jugendparlaments hatten wir mal eine Beteiligung von rund 20 Prozent, aber zuletzt waren es nur noch zwölf“, erinnert sich Nordwaldes Ordnungsamtsleiterin.

Am Sonntag gaben 148 junge Leute ihre Stimme ab. Am Montag konnten die wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler der KvG-Gesamtschule noch zur Wahlurne gehen. „Allein dort wurden noch einmal 100 Stimmen abgegeben. Das haben wir dem Engagement des Politiklehrers Bruno Visser zu verdanken“, lobt Hilgenbrink den Pädagogen über den Klee.

Zukunft Nordwaldes

Visser habe die Jugendlichen an die Arbeit des Jugendparlaments vorbildlich herangeführt und den Schülern klar machen können, dass sie mit Hilfe dieses Gremiums aktiv an der Zukunft Nordwaldes mitarbeiten und sie mitgestalten können.

„Hoffentlich war das keine Ringeltaube“, befürchtet Dagmar Hilgenbrink in zwei Jahren zur nächsten Wahl des Jugendparlaments wieder einen Rückgang bei der Wahlbeteiligung.

Denn 2023 finden zeitgleich weder Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen noch Wahlen zum Europaparlament statt. Dann heißt es für die Gemeinde, noch stärker als bisher die Werbetrommel zu rühren.

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