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Neues Minispielfeld fertiggestellt

FCN will Jugend weiter stärken

Nordwalde

Der 1. FC Nordwalde hat ein neues Minispielfeld gebaut. Gerade einmal drei Monate hat der Verein dafür gebraucht. Künftig sollen vor allem die Juniorinnen und Junioren ihren Spaß beim Training auf dem neuen Platz haben, der vollständig von einer Bande umgeben ist.

Von Vera Szybalskiund

Hinter dem Kunstrasenplatz hat der 1. FC Nordwalde ein neues Minispielfeld gebaut. Foto: 1. FC Nordwalde

Für die Kinder und Jugendlichen gibt es im Nordwalder Sparkassen-Stadion einen neuen Anziehungspunkt: Hinter dem Kunstrasenplatz hat der 1. FC Nordwalde ein Minispielfeld gebaut. 20 Meter lang, 13 Meter breit, mit einer Bande rundherum, Kunstrasen und natürlich zwei Toren – so sieht das neue Spielfeld aus, das nach DFB-Richtlinien erstellt wurde. „Wir wollen unsere Jugend weiter stärken“, sagt FCN-Vorsitzender Heiner Brinkmann. „Solche Felder locken die Kiddies an.“ Das war zuletzt schon zu sehen, als der Verein das Minispielfeld bei den Meisterschaftsspielen die ersten Male öffnete.

Anfang des Jahres entschied sich der FCN dafür, dass neue Spielfeld zu bauen. Damals kam der Vorstand coronabedingt per Videokonferenz zusammen. Lange dauerte es nicht bis zur Umsetzung: Im August starteten die Arbeiten. Drei Monate später war das Minispielfeld bereits fertig. 90 000 Euro hat es gekostet, die zu zwei Dritteln vom Verein getragen werden. Ein Drittel haben Sponsoren beigesteuert.

Viel in Eigenleistung

Beim Aufbau des Platzes hat der FCN auf Qualität geachtet. Das Minispielfeld hat ebenso eine elastische Tragschicht wie der große Kunstrasenplatz. Somit liegt das künstliche Grün nicht direkt auf Schotter. „Damit hat man nicht lange Spaß“, sagt Heiner Brinkmann. Und genau das sollen die Kinder und Jugendlichen haben. „Wir wollen da auch in 10, 20 Jahren noch was von haben.“

Die Vorsitzenden Heiner Brinkmann (l.) und Bernhard Klitz freuen sich, mit dem Minispielfeld ein weiteres Angebot für die Jugend zu schaffen. Foto: Vera Szybalski

Beim Bau des neuen Platzes hat der FCN auf Firmen aus dem Ort gesetzt: „Wir haben so viel wie es geht von Nordwalder Unternehmen machen lassen“, sagt Brinkmann. Der Verein hat auch viel in Eigenleistung erledigt. Es ist nicht das erste Mal, dass der FCN in das Gelände investiert hat, auf dem er seit 2015 beheimatet ist. Sowohl der Kunstrasenplatz, die Trainingsfläche als auch das neue Minispielfeld sind mit Flutlicht ausgestattet, teilweise sogar mit LED-Lampen, nur der Rasenplatz nicht.

Mitglieder bleiben dem FCN treu

Zusammenhalt wird beim FCN groß geschrieben. Das liegt nicht zuletzt an der Philosophie, die der Verein verfolgt: „Wir bilden aus und spielen dann mit eigenen Leuten bis hoch zur ersten Mannschaft“, sagt der zweite Vorsitzende Bernhard Klitz. 19 Mannschaften – drei im Seniorenbereich und 16 Jugendteams – gibt es im FCN momentan. Einen coronabedingten Einbruch der Mitgliederzahl gab es nicht. Die rund 650 Mitglieder sind dem Verein treu geblieben. „Wir sind bislang gut durch die Pandemie gekommen“, sagt Klitz.

So sieht das neue Minispielfeld des FCN aus. Foto: 1. FC Nordwalde

Weil der FCN zuletzt so viel Zulauf hatte, musste für die Minis sogar ein Aufnahmestopp verhängt werden. Denn für die jüngsten Fußballerinnen und Fußballer ist bereits die Zeit des Hallentrainings angebrochen. Dort ist der Platz begrenzt. Wenn es im Frühjahr wieder nach draußen zum Training geht, können neue Minikicker aufgenommen werden – und dann gleich ihren Spaß auf dem neuen Minispielfeld haben.

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