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Schnellteststelle des DRK-Ortsvereins ab Freitag wieder in Betrieb

Nordwalde

Wegen des inzwischen wieder gestiegenen Bedarfs bietet der DRK-Ortsverein Nordwalde erneut Schnelltestungen an. Ab dem Freitag (7. Januar) öffnet wieder das DRK-Corona-Schnelltestzentrum an der Bahnhofstraße 40. Allerdings zunächst nur freitags und samstags. Wir haben dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Nordwalde, Christoph Brodesser, Fragen zur Wiedereröffnung gestellt.

Von Matthias Lehmkuhl

Ab Freitagabend (7. Januar) nimmt die Schnellteststelle des DRK-Ortsvereins Nordwalde im DRK-Heim an der Bahnhofstraße wieder ihren Betrieb auf. Foto: Vera Szybalski

Die Schnellteststelle des DRK Nordwalde wird ab Freitag (7. Januar) ihren Betrieb an Wochenenden wieder aufnehmen. Bereits im vergangenen Frühjahr und Sommer hatten sich fast 10.000 Personen beim Nordwalder Roten Kreuz auf das Covid-19-Antigen testen lassen. Wegen des inzwischen wieder gestiegenen Bedarfs an Schnelltestungen bietet das DRK nun erneut diesen Service an. Wir haben mit dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Nordwalde, Christoph Brodesser, vor der Wiedereröffnung der Teststelle im DRK-Heim an der Bahnhofstraße 40 gesprochen.

Entscheidung

Seit etwa zwei Monaten hat der Bund wieder die kostenlosen Bürgertests eingeführt. Weshalb hat sich der DRK-Ortsverein Nordwalde erst jetzt dazu entschieden, seine Teststelle wieder zu öffnen?

Christoph Brodesser: Nordwalde verfügt bislang schon über zwei Teststellen gewerblicher Anbieter, die den bisher beobachteten Bedarf gedeckt haben. Der Bedarf an Testungen nimmt aber inzwischen wieder deutlich zu, so dass wir meinen, mit unserem Angebot auf diesen zunehmenden Bedarf reagieren zu sollen. Übrigens haben wir auch in der Zwischenzeit durchgehend in geringem Umfang getestet, hier insbesondere in unseren eigenen Einrichtungen und bei unseren eigenen Einsatzkräften, wie beispielsweise „Sanitäter vor Ort“.

Erfahrungen

Während der ersten „Testphase“ ab Frühjahr 2021 haben Sie Erfahrungen sammeln können. Werden Sie das Prozedere Ihrer Te­stungen so weiter fortführen wie bisher?

Brodesser: Grundsätzlich werden die Testungen weiter so ablaufen wie im Frühjahr und im Sommer, allerdings wollen wir aus unseren Erfahrungen heraus den Personaleinsatz etwas reduzieren. So wird die Anmeldung und Auswertung durch eine Einsatzkraft zusammengefasst bearbeitet werden. In diesem Zusammenhang haben wir aber auch eine Bitte: die Corona-Warn-App (CWA) – die es ja im vergangenen Jahr anfangs noch nicht gab – arbeitet mit unserem Testsystem technisch zusammen. Das gibt die Möglichkeit, dass die getesteten Personen sofort nach Auswertung des Tests das Ergebnis unmittelbar in der CWA angezeigt bekommen. Niemand, der die CWA nutzt, muss daher noch auf den Eingang einer E-Mail oder gar auf einen Papierausdruck mit seinem Ergebnis warten. Wir bitten daher alle, die entsprechenden Kästchen in der elektronischen Anmeldung anzukreuzen, damit wir diese Ergebnisweiterleitung in die CWA auch durchführen können. Das dient sowohl unserer Arbeitserleichterung als insbesondere auch der Beschleunigung der Ergebnisübermittlung an die getesteten Personen. Dass die CWA ja auch ganz generell ein empfehlenswertes Werkzeug der Kontaktnachverfolgung und des Nachweises der Impfungen ist, muss hier nicht mehr besonders erwähnt werden.

Personal

Hatten Sie große Probleme, ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Wiederaufnahme zu finden?

Brodesser: Die Testungen werden auch jetzt wieder durch unsere hierfür ausgebildeten ehrenamtlichen Einsatzkräfte durchgeführt, so dass wir ein großes Reservoir aus Helferinnen und Helfern haben, die an der Aufgabe mitarbeiten. Übrigens hatten wir im Sommer auch weitere Personen aus Nordwalde, die mitgeholfen haben und die wir bei Bedarf wieder für eine weitere Mithilfe ansprechen können.

Welche Tests werden Sie anwenden?

Brodesser: Wie bisher auch werden wir den sogenannten „Antigen-Schnelltest“ als Bürgertest anbieten.

Erwarten Sie durch das hoch ansteckende Omikron-Virus eine größere Anzahl von positiven Tests?

Brodesser: Das wird die Erfahrung zeigen. Berichte aus anderen Teststellen lassen dies aber vermuten.

Gibt es einen Unterschied zwischen Ihrem und den privat geführten Teststellen?

Brodesser: Nein, die Testungen unterliegen einem feststehenden von den Gesundheitsbehörden vorgegebenen Ablauf.

Keine PCR-Tests

Werden Sie eventuell auch PCR-Tests anbieten?

Brodesser: Nein, das ist bis zur Stunde nicht beabsichtigt.

Wie reagieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf positive Tests und wie gehen sie damit um?

Brodesser: Auch hierfür gibt es ein vom Gesundheitsamt vorgegebenes Prozedere. Die positiv getesteten Personen werden – neben der Übersendung des Ergebnisses in die Corona-Warn-App, die für alle Testteilnehmer erfolgt – zusätzlich telefonisch informiert. Außerdem erfolgt eine Information des Gesundheitsamtes, damit von dort die entsprechenden weiteren Schritte, insbesondere die PCR-Testung zur Erhärtung des Testergebnisses, veranlasst werden können.

Die Teststelle ist zunächst jeweils freitags von 18 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ob die Öffnungszeiten künftig ausgedehnt werden, wird das DRK bedarfsorientiert entscheiden. Anmeldungen zum Testen können wie auch schon im vergangenen Jahr über das Internet mit der Adresse http://testen.drk-nordwalde.de geschehen. Das DRK bittet darum, möglichst nicht unangemeldet zum Testen zu kommen, um Wartezeiten zu vermeiden. Außerdem sollte für die anschließende Übermittlung des Testergebnisses die Corona-Warn-App benutzt werden, da dies der schnellste Weg ist; dies kann bereits bei der Online-Anmeldung so durch Ankreuzen aktiviert werden.

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