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Laubinger + Rickmann feierten 50-jähriges Bestehen mit Galaabend und Familientag

Grundstück vor Zeugen zugesagt

Nordwalde

Der inzwischen weltweit agierende Hersteller von Sondermaschinen, Laubinger + Rickmann, ist in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden. Dieses Firmenjubiläum wurde jetzt mit einem Galaabend und einem Familientag ganz groß gefeiert. Die Geschäftsleitung hat sich besonders für die 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Zeug gelegt und für sie sowie ihren Anhang ein kurzweiliges Programm an beiden Tagen aufgestellt.

Von Matthias Lehmkuhl

Am Familientag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 50-jährigen Bestehens des Sondermaschinen-Herstellers Laubinger + Rickmann nahmen rund 70 Kinder teil.Am Familientag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 50-jährigen Bestehens des Sondermaschinen-Herstellers Laubinger + Rickmann nahmen rund 70 Kinder teil. Foto: Laubinger + Rickmann

Das Jahr 1972 war voller wichtiger Ereignisse: Das Misstrauensvotum gegen Willy Brandt scheiterte, Präsident Nixon stürzte wegen der Watergate-Affäre oder in München fanden die Olympischen Spiele statt. In Nordwalde begann in diesem Jahr eine Erfolgsgeschichte: Das Unternehmen Laubinger + Rickmann wurde gegründet. Der Hersteller von Sondermaschinen mit aktuell 110 Beschäftigten feierte jetzt sein 50-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Am Freitagabend mit einem Galaabend in einem Festzelt mit rund 230 geladenen Gästen – darunter alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Anhang – und am Samstag mit einem Tag für die ganze Familie.

Unternehmensgeschichte

Üblicherweise wird während derartiger Galaabende vor allem die Unternehmensgeschichte stark beansprucht. Natürlich hatte auch Laubinger + Rickmann so etwas „Langweiliges“ vor, „aber in einer etwas anderen Form“, erklärte der 33 Jahre alte geschäftsführende Gesellschafter und gebürtige Nordwalder Thomas Thiemann. Als der Vortrag angekündigt worden sei, hätte es lange Gesichter bei den Gästen gegeben, aber der Frust sei schnell verfolgen. Denn der sogenannte „Dr. Wegmann vom Institut für Digitalisierung in der industriellen Prüftechnik“ war ein Komiker, der daraus eine witzige Veranstaltung gemacht habe. Eine Live-Schalte nach China mit Mitarbeiter André Höping, der mit seiner Familie in der 16 Millionen-Metropole einen Service-Standort von Laubinger + Rickmann betreut, sorgte für Abwechslung.

Überraschungsgast

„Darüber hinaus war als Überraschungsgast Matthias Volpers von unserer US-amerikanischen Tochtergesellschaft aus Chattanooga im Bundesstaat Tennessee im Festzelt“, schilderte Dagmar Müller, Assistentin der Geschäftsführung und Projektmanagerin bei Laubinger + Rickmann. Frank Tischner Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf übergab dem Jubiläumsbetrieb noch Urkunden. Darunter war eine Auszeichnung als Top-Ausbildungsbetrieb. „Es war ein rundum perfektes Paket für einen gelungenen Abend“, twitterte Frank Tischner nach dem Galaabend, der den 50 Jahre alten Betrieb als angesehenes Unternehmen im Spezialmaschinenbau mit weltweiter Bedeutung bezeichnete. Natürlich gehörten auch Vertreterinnen und Vertreter von Großkunden wie Audi, Magna oder auch die Deutsche Bahn zu den geladenen Gästen.

Expansionspläne

Selbstverständlich war auch Nordwaldes Bürgermeisterin Sonja Schemmann zu Gast und bezog sich in ihrer Ansprache auch auf die Expansionspläne des Unternehmens. „Sie hat uns ein Grundstück im neuen Gewerbegebiet zugesagt. Und das vor mehr als 200 Zeugen“, unterstrich Thomas Thiemann.

Projektmanagerin Dagmar Müller erinnerte sich noch an eine Anekdote des Firmengründers Harald Laubinger. „Als Herr Laubinger 1972 die Firma gründete, hatte man ihm damals schon gesagt, dass die Umgehungsstraße bald gebaut werde.“ Pikanterweise wurde die Ortsumgehung erst im Mai 2017 für den Verkehr freigegeben. Eine Premiere hatte die Geschäftsleitung noch vorbereitet: „Wir haben unseren ersten Imagefilm gezeigt, der sehr gut angekommen ist“, schilderte Thomas Thiemann.

Dinnermusik

Für die Musik während des Dinners war Sänger Christian Bruns verantwortlich, der am Klavier begleitet wurde. „Anschließend wurde getanzt bis zum frühen Morgen“, erinnerte sich Thomas Thiemann.

Am Samstag danach waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Familien zum Familientag eingeladen. Ponyreiten, Kettenkarussell, Hüpfburg, ein großer Haufen mit Spielsand. das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“ und ein Kettcar-Parcours standen dabei den jüngsten Gästen zur Verfügung. „Etwa 70 Kinder vergnügten sich auf dem Betriebsgelände“, hatte Thiemann gezählt.

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