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Christoph Brodesser arbeitet jahrzehntelang im Katastrophenschutz

Helfer in der Not

Nordwalde

Er ist in Katastrophengebiete in aller Welt gereist und hat mit dem System der Einsatzeinheiten neue Standards gesetzt: Nach 40 Jahren beim DRK ist Christoph Brodesser in den Ruhestand gegangen. Er blickt zurück auf Einsätze nach Erdbeben in Armenien und Italien und einer Hungersnot in Äthiopien.

Vera Szybalski

Christoph Brodesser ist Ende November nach 40 Jahren beim DRK in den Ruhestand gegangen. Foto: DRK

NordwaldeDas Erdbeben in Armenien ist Christoph Brodesser am stärksten im Kopf hängen geblieben. Das kleine Land am Südhang des Kaukasus war 1988 noch Teil der Sowjetunion, als es von einem Erdbeben erschüttert wurde. Brodesser reiste nach Armenien, als Gesamteinsatzleiter unterstützt er die Erdbebenhilfe des Deutschen Roten Kreuzes. Er koordinierte 70, 80 Leute, Operationswagen und Verpflegungszüge. „In einem Land, dessen Schrift ich nicht entziffern konnte und dessen Sprache ich nicht spreche“, erinnert sich Brod­esser.

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