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Freundeskreis-Mitglieder können Damongo nicht selbst besuchen

Hilfsgüter werden nach Ghana verschickt

Nordwalde

Eigentlich wollten einige Nordwalderinnen und Nordwalder sich selbst auf den Weg nach Ghana machen. Doch die Corona-Pandemie und die Reisebeschränkungen machen das derzeit nicht möglich. Deshalb hat der Freundeskreis Ghana viele nützliche Dinge von Krankenhausbetten über Fahrräder bis Schulmöbel auf Reisen geschickt.

wn

Fünf übereinander gestapelte Krankenbetten werden im Container verstaut. Sie werden jetzt nach Damongo verschickt.

Eigentlich hätte es ein Besuch sein sollen. Ein Besuch, der die Partnerschaft zwischen der Pfarrgemeinde St. Dionysius Nordwalde und der Gemeinde St. Anne‘s in Damongo im Norden Ghanas um persönliche Begegnungen bereichert. Schließlich besteht das Bistum Damongo in diesem Jahr seit 25 Jahren und die Partnerschaft seit 28 Jahren. Doch die Reisebeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie haben diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht, schreibt Waltraut Ruland vom Freundeskreis Ghana.

Stattdessen gehen viele nützliche Dinge in einem großen Container auf die Reise nach Ghana: Gemeinsam mit den Pfarrgemeinden in Selm und Saerbeck, die ebenfalls Partnerschaften mit Gemeinden im Norden Ghanas pflegen, wurden Hilfsgüter gesammelt, zwischengelagert und jetzt in einem Container verpackt. Krankenhausbetten, Fahrräder, Nähmaschinen, Computer, Schulmöbel und medizinisches Material wurden verpackt und in dem Container verstaut. „Das war eine größere Aktion, die Geschick und Ausdauer erforderte und natürlich eine gewisse Erfahrung im Umgang mit solch großen Versandaktionen. Packlisten, Frachtbriefe und Zollerklärungen begleiten den Transport“, teilt Ruland weiter mit. Ein Großteil der Transportkosten wird durch Fördergelder gedeckt.

Hilfsgüter werden mit Spannung erwartet

Ein Lkw bringt den Container zunächst nach Antwerpen. Von dort wird er verschifft und soll, wenn alles nach Plan geht, an Heiligabend in Tema, dem Hafen von Accra, in Ghana ankommen. Von dort muss er zum endgültigen Bestimmungsort Damongo transportiert werden, was sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Anfang des neuen Jahres werden die Hilfsgüter dann in den Gemeinden ankommen und in Empfang genommen. „Sie werden schon mit Spannung erwartet“, schreibt Ruland.

Der Freundeskreis Ghana bedankt sich bei den vielen Spendern. Sachspenden seien gut und nützlich, doch auch Geldspenden sind weiterhin erwünscht: Zahlreiche Projekte, wie die Verbesserung der Trinkwasserversorgung, die Ausstattung einer Bücherei und eines Computerraumes, der Neubau von Lehrerwohnungen in schwer zugänglichen Gebieten sind in Planung beziehungsweise schon angestoßen.

  • Für diese Projekte sind Spenden auf das Konto der Pfarrgemeinde St. Dionysius Nordwalde (DE 79 4036 1906 8620 2120 01, Stichwort Freundeskreis Ghana) erwünscht. Auf Wunsch wird eine Spendenquittung zugesandt.
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