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Kirmes kehrt in den Nordwalder Ortskern zurück

In der Mitte geht‘s wieder rund

Nordwalde

Die Kirmes ist in den Ortskern zurückgekehrt. Und die Bevölkerung freut sich darüber.

Die Kirmes ist wieder zurück im Ortskern, zur Freude insbesondere der Kinder und Jugendlichen. Foto: Rainer Nix

Die Kirmes ist in den Ortskern zurückgekehrt. Und die Bevölkerung freut sich darüber. Nach dem „Warm-Up“ am Freitag mit abendlichem Feuerwerk, das einige junge Schausteller finanziert haben, haben Autoscooter-Betreiber Philipp Heitmann und Bürgermeisterin Sonja Schemmann am Samstag um 15 Uhr das Kirmestreiben offiziell eröffnet.

Mit jeweils einer Urkunde ehrte die Rathauschefin den Schießstand Bartels und den „Eisbetrieb“ Heinz, der unermüdlich für leckeres Softeis sorgt. Seit 50 Jahren halten die beiden Schaustellerbetriebe der Nordwalder Kirmes die Treue, was selbstverständlich Dank und Anerkennung verdient hatte.

„Wir sind froh, dass die Kirmes wieder in der Ortsmitte stattfindet“, betont Sonja Schemmann, „denn da gehört sie hin.“ Sie ist sicherlich nicht die Einzige, die sich freut, dass die Nordwalder endlich wieder eine „richtige“ Kirmes feiern können.

Heitmann bedankte sich im Namen der Schausteller bei der Familie Hidding, der Bürgermeisterin und Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hillenbrand, die es ermöglicht hätten, in der Corona-Zeit mit den nötigen Schutzmaßnahmen eine Kirmes auf dem Hidding-Gelände auszurichten. „Für die Schausteller war das ein echtes Plus“, sagte er, „weil wir zwei Jahre aussetzen und die Pandemiezeit überbrücken mussten.“

Und so waren alle wieder vor Ort, die traditionell den beliebten „Rummel“ in Nordwalde ausmachen: Autoskooter, Powerexpress, Scheibenwischer, Breakdance, Flying Star und Kinderkarussells ebenso wie gut bestückte Getränke- und Imbissstände. Jung und Alt haben dem offiziellen Start entgegengefiebert. „Ich wünsche den Schaustellern in diesem Jahr viel Erfolg und uns allen viel Spaß“, betonte die Bürgermeisterin, „und jetzt gibt‘s ein Herzchen.“

Nach diesen Worten am Aufgang zum Musikexpress, die Rathaustreppe steht ja zurzeit nicht zur Verfügung, begann der Run von Mädchen und Jungen auf die Lebkuchenherzen, die reichlich verteilt wurden. „Kirmes ist in“ stand darauf zu lesen und das wird in Zukunft sicher so bleiben, hoffen alle Beteiligten.

Am Sonntag ist dann am Autoscooter Gottesdienst gefeirt worden. „Wir haben auf Anfrage des Pastors gern wieder eingewilligt“, so Heitmann., „In 2019 haben mehr als 120 Gläubige daran teilgenommen. Das weist auch daraufhin, dass sich Kirmes und Kirche durchaus ergänzen und miteinander harmonieren können.“

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