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Regina und Hermann Große Siestrup präsentieren ihren Garten

Mehr als 300 verschiedene Rosensorten

Nordwalde

Zum vierten Mal haben Regina und Hermann Große Siestrup ihr Gartentor geöffnet und Besucherinnen und Besucher die fast 400 verschiedenen Rosen bestaunen lassen. Das Ehepaar beantworte auch viele Fragen der Gäste.

-ter-

Regina und Hermann Große Siestrup öffneten am Wochenende erneut ihren prächtigen Garten für Besucherinnen und Besucher. Foto: Sigrid Terstegge

So einen prächtigen Garten hätte wohl jeder gerne am Haus. Mehr als 300 verschiedene Rosensorten in allen nur denkbaren Farben haben Regina und Hermann Große Siestrup gepflanzt. Fast 400 bunte Rambler-, Kletter-, Strauch- und Edelrosen wachsen in dem 800 Quadratmeter großen Garten, der seit 2004 von einem Spiel- und Nutzgarten zu einem Ziergarten umgestaltet wird. Dazu kommen noch zahlreiche Begleitstauden. Am Wochenende öffneten Große Siestrup zum vierten Mal im Rahmen der Aktion „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ ihren märchenhaften Rosengarten.

„Wie lange blühen die Rosen eigentlich so?“, war nur eine der vielen Besucherfragen, die die beiden Gartenbesitzer gerne beantworteten. „Im Prinzip sind auch schon mal Anfang Dezember noch Blüten da“, erklärt Regina Große Siestrup. Allerdings wird im Oktober der Garten „aufgeräumt“. Dann werden die Pflanzen heruntergeschnitten. Wie weit, will sofort ein anderer Gartenfreund wissen. „Bis auf das fünfte Blatt“, beschreibt Regina Große Siestrup. Sie hätten festgestellt, dass das auch den Pilzbefall, für den Rosen empfindlich sind, sehr gut verhindere. „Dann werden die Sträucher besser durchlüftet, können schneller abtrocknen und im Frühjahr schlagen sie schneller aus“, beschreibt die Rosenfreundin die Gründe.

Freude am kleinen Gartenparadies

Gegen die lange strenge Kälte im Winter 2020/21 war dann aber kein Kraut gewachsen. Da sind viele der Rosenstöcke eingegangen. So müssen die Königinnen der Blumen im Laubengang noch einiges an Größe zulegen, um wieder zu alter Pracht zu gelangen. „Das wird mindestens zehn Jahre dauern, bis alles einigermaßen nachgewachsen ist“, blicken beide Gartenbesitzer dennoch positiv in die Zukunft.

Am Wochenende jedenfalls teilten Regina und Hermann Große Siestrup die Freude an ihrem kleinen Gartenparadies mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die über verschlungene Pfade durch die Blütenpracht schlenderten, Pausen einlegten im Strandkorb, im Philosophenhäuschen, im Hängesessel und weiteren versteckten Sitzecken. Bei Kaffee und Rosenlikör war dann Zeit, auch einen Blick auf den Schwimmteich mit bunten Fischen zu werfen oder die vielen von Regina Große Siestrup getöpferten Figuren zu entdecken, die überall zwischen den Blumen auftauchten.

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