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Landwirte wehren sich gegen ihr Bild in der Öffentlichkeit

Mehr als Ackerbau und Viehhaltung

Nordwalde

Wasserverpester und Tierquäler – Landwirte werden mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Die Nordwalder Heinrich Markenfort, Michael Dirting und Thomas Mußmann sagen, die Menschen hätten das Recht zu kritisieren. Sie wehren sich aber gegen die „allgemeine Schuldzuweisung“ und wollen das Bild von Landwirten in der Öffentlichkeit vervollständigen.

Vera Szybalski

Thomas Mußmann (l.) und Heinrich Markenfort präsentieren verschiedene Maßnahmen, mit denen die Landwirte zur Artenvielfalt und Biodiversität beitragen wollen, wie Blühflächen. Foto: Vera Szybalski

Die Kritik an ihnen und ihren Kollegen kennen die Nordwalder Landwirte nur zu gut: Sie seien Wasserverpester mit ihrer Gülle, spritzten immerzu giftiges Glyphosat, seien für das Insektensterben verantwortlich und Tierquäler mit ihrer Massentierhaltung. Die Vorwürfe beschäftigen die Landwirte, sie fühlen sich an den Pranger gestellt und wehren sich gegen die „allgemeine Schuldzuweisung“, die ihren Berufsstand treffe. „Klar haben Landwirte auch Schuld“, sagt Heinrich Markenfort, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins (LOV) Nordwalde. Aber ganz so einfach sei die Sache eben nicht.

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