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Verkehrsführung leicht verändert

Minikreisel wird gut angenommen

Nordwalde

Nach lange andauernden Bauarbeiten ist der Minikreisverkehr an der Bahnhofstraße auf Höhe der Feldstraße und des Finkenbreils seit einiger Zeit fertig und wird gut angenommen. Einige müssen sich vielleicht noch an Neuerungen gewöhnen, wie diese: Auf Höhe des Grottenkamps ist dorfauswärts die Bordsteinabsenkung an der Bahnhofstraße entfernt worden.

-vera-

Auf Höhe des Grottenkamps sollen Radfahrerinnen und Radfahrer nicht mehr die Bahnhofstraße queren, sondern stattdessen den nahe gelegenen Foto: Sigrid Terstegge

Nach mehreren Monaten der Bauarbeiten inklusive Sperrung der Bahnhofstraße ist der Minikreisel in Höhe der Feldstraße und des Finkenbreils seit Oktober fertig – und bereitet keine großen Probleme. „So groß die Kritik am Anfang war, wird der jetzt gut angenommen“, sagt Ulrike Kuball aus dem Bauamt der Gemeinde. Manch einer musste sich zunächst vielleicht noch an die Neuerungen gewöhnen, etwa was die Radführung angeht. Mittlerweile hat sich aber vieles eingespielt.

Umgewöhnen müssen sich auch alle, die bislang die Bordsteinabsenkung an der Bahnhofstraße dorfauswärts in Höhe des Grottenkampes genutzt haben. Denn diese wurde mit dem Bau des Kreisverkehrs entfernt. Radfahrerinnen und Radfahrer, die beispielsweise vom Grottenkamp kommen und auf die andere Seite der Bahnhofstraße wollen, sollen dafür den Kreisverkehr nehmen. Das Überqueren der Bahnhofstraße an alter Stelle ist durch die nun fehlende Bordsteinabsenkung nicht mehr so einfach – und auch nicht gewünscht.

Radfahrer sollen den Kreisel nutzen

„Das ist eine Maßnahme, die aus dem Verkehrskonzept der Gemeinde umgesetzt wurde“, sagt Ulrike Kuball. Darin sei es vorgesehen, regelmäßige Querungshilfen zu haben. Und die gibt es an der Stelle mit dem Kreisverkehr und Zebrastreifen. „Die Radfahrer sollen durch den Kreisverkehr fahren und nicht quer über die Straße“, erläutert Kuball. Ein Grund: „Das ist ein Schulweg.“

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler kommen dort auf dem Weg zur oder von der Gangolfschule vorbei und sollen Erwachsene, die dort ohne Querungshilfe die Straße queren, nicht als Vorbild nehmen. „Schüler machen das nach. Das wollen wir vermeiden“, sagt Ulrike Kuball. Die Bauamts-Mitarbeiterin verweist darauf, dass Verkehrskonzepte heute so angelegt seien. „Wir wollen vermeiden, dass einfach die Straße überquert wird. Das Unfallrisiko ist einfach zu groß.“ Kuball versichert aber: „Wir beobachten das trotzdem weiter.“ Spätere Anpassungen sind also nicht ausgeschlossen.

Keine Unfälle

Unfälle hat es in dem neuen Kreisverkehr bislang noch keine gegeben, sagt Ulrike Kuball. Der Minikreisel ist gut beleuchtet. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Zebrastreifen zur Querung nutzen, Radfahrer verlassen den Radweg und fahren auf der Straße durch den Kreisverkehr. Wer mit dem Auto fährt, muss um die Aufpflasterung in der Mitte herum fahren. Nur Lkw oder Busse, die aufgrund ihrer Länge das nicht können, können auch darüber fahren.

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