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Interessierte können E-Scooter testen

Mit Elektroantrieb durch Nordwalde

Nordwalde

Mit einem E-Scooter durch Nordwalde fahren – das ist noch bis zum 29. September möglich, selbst wenn man keinen eigenen Roller mit Elektroantrieb besitzt. Denn diese verleiht die Gemeinde in Kooperation mit dem Jugendparlament derzeit an Nordwalder. Wer Interesse hat, kann sich beim Jugendparlament melden.

Vera Szybalski

Nahmen die E-Scooter in Empfang und posierten für das Foto – damit zu fahren ist nur mit Helm erlaubt (v.l.): Die Jugendparlamentsmitglieder Johanna Elshoff und Sonja Bölling, Bürgermeisterin Sonja Schemmann, Klimaschutzmanagerin Vera Edeling und Monika Schürmann von Innogy. Foto: Vera Szybalski

Viele kennen die E-Scooter schon aus Münster oder anderen größeren Städten, seit vergangener Woche können Nordwalder die Elektroroller aber auch vor Ort testen. Denn das Unternehmen Innogy Westenergie hat der Gemeinde bis zum 29. September (Dienstag) acht E-Scooter zur Verfügung gestellt, die kostenlos ausgeliehen werden können. Das Jugendparlament (Jupa) organisiert die Ausleihe.

„Wir sind von Innogy gefragt worden, ob wir nicht bei ihrem E-Scooter-Projekt mitmachen wollen“, sagt Klimaschutzmanagerin Vera Edeling. Die Roller mit Elektroantrieb seien eine neue, eine andere Form von Mobilität, mit der man gut die letzte Meile absolvieren könne – ob auf dem Weg zu Freunden, zum Einkaufen oder zum Bahnhof.

Leichte Bedienung

Die Gemeinde hat sich für die Organisation das Jugendparlament mit ins Boot geholt, bei dem sich Interessierte melden können, wenn sich den E-Scooter testen wollen. Es gibt kein enges Zeitlimit, wie lange der Roller ausgeliehen werden kann. Eines ist aber klar geregelt: „Die E-Scooter kommen abends immer zurück zu uns. Man kann die nicht für zwei, drei Tage ausleihen“, sagt Jupa-Vorsitzende Sonja Bölling. Und: „Für zehn Minuten lohnt sich der ganze Aufwand nicht.“

Denn wer einen E-Scooter ausleiht, wird von den Jupa-Mitgliedern eingewiesen und geht mit ihnen ein Vergabeprotokoll durch, bevor es losgeht. „An sich ist das eine super leichte Bedienung“, sagt Bölling über die Roller. „Wir geben ein bisschen Input und vereinbaren dann eine Uhrzeit, wann sie die E-Scooter zurückgeben“, sagt Johanna Elshoff. „Wenn sie sich verspäten, können sie sich bei uns melden.“

Sonja Bölling

Wer einen E-Scooter testen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Gruppen bis zu acht Personen können die Roller ausprobieren. Als Pfand wird der Ausweis hinterlegt. In der Woche ist die Probefahrt ab 15 Uhr, am Wochenende ab 10 Uhr und jeweils bis 21 Uhr möglich. Beim Fahren muss ein Helm getragen werden. Das Jupa verleiht Helme, die wie die Roller regelmäßig desinfiziert werden. Es gibt dafür auch Hygienehauben. Es kann aber auch der eigene Helm genutzt werden.

Bis Münster kann man nicht fahren

„Für uns war ganz wichtig, dass die Ausleihe kostenlos ist“, sagt Sonja Bölling. Wer beispielsweise in Münster mit den Elektrorollern fahren möchte, muss dafür Geld bezahlen. Bis nach Münster kann man mit den E-Scootern übrigens nicht fahren – oder maximal eine Strecke. Denn sie haben eine Reichweite von 15 bis 20 Kilometern und eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h. Die Aufladegeräte gibt das Jugendparlament nicht heraus, deshalb können Personen, die den E-Scooter ausleihen, damit maximal 20 Kilometer fahren. Sie bekommen aber Schlösser und Zubehör ausgehändigt. Wenn sie irgendwo eine Pause einlegen möchten, ist das möglich.

Wer einen E-Scooter ausleihen möchte, kann sich bei den Jupa-Mitgliedern Johanna Elshoff unter Telefon 01 60 / 98 99 12 19, Sonja Bölling unter Telefon 01 51 / 28 75 07 71, Sina Henrichmann unter Telefon 01 57 / 89 67 99 08 oder Marion Große Lanwer unter Telefon 01 57 / 30 16 99 12 melden.

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