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Mit zwei Tennisplätzen fing alles an

Mutige Entscheidung zahlt sich aus

Nordwalde

Los ging es mit drei Familien, die zwei Tennisplätze und eine Laube bauten – 100 Jahre später kann der TC Nordwalde 21 auf eine lange, erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Bei einem Jubiläumsfest auf der Tennisanlage gab es verschiedene Aktionen.

Von Sigrid Tersteggeund

Beim Jubiläumsfest des TC 21 gab es Aktionen für Kinder, die Band „Blues For Five“ spielte und Wolfgang Altrogge begrüßte die Gäste. Ewald Pölking sprach ein Grußwort und Karlheinz Steltenkamp (kl. Bild r.) und Dietmar Lenters warfen einen Blick in die Chronik.  Foto: Sigrid Terstegge

Stolze 100 Jahre alt zu werden, das muss man erst einmal schaffen. Am Samstag feierte der Tennisclub Nordwalde sein 100-jähriges Bestehen auf dem Gelände des TC. Seit Mai laufen bereits die Vorbereitungen für die Festivität unter Coronabedingungen. Stellvertretend für den Vorstand begrüßte Wolfgang Altrogge die zahlreichen Gäste.

Kurz blickte er auf die Geschichte zurück. Auch bedankte sich Altrogge bei der Gemeinde Nordwalde, die den Pachtvertrag wieder um 20 Jahre verlängert hat. „Drei Familien bauten zwei Tennisplätze und eine Laube – und wenn sie nicht gestorben sind, spielen sie immer noch“, fasste er in der Super-Kurzform die Geschichte schließlich zusammen.

Gelder für Ausbau bewilligt

„Ich habe damals in der Traglufthalle auf dem Fraling-Gelände meinen ersten Tennisball gespielt“, erinnerte sich Ewald Pölking, der stellvertretend für Bürgermeisterin Sonja Schemmann gekommen war. „Wenn im Rat Beschlüsse zum Tennisclub gefasst wurden, so waren sie immer einstimmig“, schilderte Pölking. Nicht nur ein „Flachgeschenk“ hatte er zum Jubelfest mitgebracht, sondern auch die gute Nachricht, dass die Bezirksregierung die Mittel zum geplanten Ausbau bewilligt habe.

Beim TC bedankte er sich für den Einsatz in der Ferienbetreuung der Gemeinde. Dass sich die Tennisabteilung des SCN dem Tennisclub angeschlossen hat, sei für beide Seiten ein Gewinn gewesen, stellte Pölking fest.

Ludger Niehoff

Ludger Niehoff vom Bezirksvorstand Münsterland des Westfälischen Tennis-Verbands hatte ebenfalls die Chronik studiert: „Es war eine mutige Entscheidung, 1921 die Tennisplätze zu bauen.“ Erfreut zeigte er sich über die allgemein steigenden Mitgliederzahlen in den vergangenen zwei Jahren, wobei der TC Nordwalde mit einer Steigerung von 8,5 Prozent doppelt so viel aufzuweisen hat wie durchschnittlich die anderen Vereine.

Uli Fischer vom Kreissportbund betonte, wie wichtig die Jugendarbeit sei und da stehe Nordwalde ja gut da. „Für die Zeit nach Corona gibt es zahlreiche Förderungen, sprechen Sie mich an“, empfahl er dem TC.

Und damit wurde das Kuchenbuffet freigegeben. Prachtstück war eine Riesentorte mit dem Logo des TC und einem alten Gründerfoto. Während Kaffee, Kuchen, kalte Getränke, Popcorn und Bratwurst vertilgt wurden, sorgte die Band „Blues for Five“ gekonnt für die musikalische Untermalung.

„Open End“ beim Feiern

Der Nachwuchs hatte reichlich Spaß beim Kinderschminken und der Piraten-Hüpfburg für die Jüngsten. Das Airjump-Trampolin erforderte dann schon ein bisschen Mut. Die Suttorfer Schützen hatten ihre Spielesammlung zur Verfügung gestellt. Bei der Tombola gab es nicht nur eine Fahrt mit dem Heißluftballon zu gewinnen, sondern auch noch andere attraktive Preise von Nordwalder Firmen und Institutionen. So dürfen sich einige Gewinnerinnen und Gewinner auf Fahrten mit einem Kanu oder mit dem Feuerwehrauto freuen. „Open End“ hieß dann die Devise beim Feiern.

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