Baustelle an der Bahnhofstraße

Noch etwasGeduld gefragt

Nordwalde

Die Bahnhofstraße ist seit zwei Monaten gesperrt und wird es auch noch einige Zeit bleiben. Das ändert aber nichts daran, dass immer noch manche Autofahrer und Radfahrer versuchen, durch die Baustelle zu fahren.

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Bis hierhin und nicht weiter: Der Bereich der Bahnhofstraße rund um die Einmündungen Feldstraße und Finkenbreil wird noch einige Zeit lang gesperrt bleiben. Foto: Vera Szybalski

Seit zwei Monaten gibt es kein Durchkommen mehr auf der Bahnhofstraße. Der Bereich rund um die Feldstraße und den Finkenbreil ist bekanntlich für den Bau eines Minikreisverkehrs gesperrt. Noch werden sich die Autofahrerinnen und Autofahrer gedulden müssen. Einige Zeit lang wird der Abschnitt der Bahnhofstraße noch gesperrt bleiben. Bis Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, kündigt Ulrike Kuball aus dem Bauamt der Gemeinde an.

Die Kanalbauarbeiten sind mittlerweile beendet. Weil in dem Kreuzungsbereich Versorgungsleitungen gefunden worden waren, die aufwendig umgelegt werden mussten, hatte die Gemeinde von ihrer ursprünglichen Planung abweichen müssen. Statt nur eine Fahrbahn der Bahnhofstraße zu sperren, war die Vollsperrung nötig. Bis diese aufgehoben wird, dauert es noch. „An der Sperrung ändert sich erst mal nichts“, sagt Kuball.

Lob für die Anwohner

Das hindert manche Autofahrer, aber auch Radfahrerinnen und Radfahrer nicht daran, dennoch zu versuchen, durch die Baustelle zu fahren. „Es versuchen immer noch welche“, sagt Kuball, die selbst erst letztens eine Radfahrerkolonne beobachtet hat, die sich von den Hinweisen auf die Sperrung nicht abhalten ließ.

Die Anwohnerinnen und Anwohner hingegen würden sich vorbildlich verhalten. „Die sind sehr geduldig“, sagt Ulrike Kuball. „Die müssen ja auch schon viel mit machen.“ Zwar fahren nicht mehr ständig Autos und Lkw mehr vor ihrer Haustür entlang, dafür kann es schon mal ziemlich staubig werden. Anders sieht das mit der Verkehrsbelastung an der Sandstiege und Dömerstiege aus, die derzeit deutlich stärker belastet werden als üblich.

Nach dem Ende der Bauarbeiten dürfte das dann wieder anders aussehen. Derzeit werden die Straßeneinläufe fertigstellt und noch Wasserleitungen erneuert. Ab kommender Woche wird dann an den Bordsteinen gearbeitet, sagt Kuball: „Wenn die Borde stehen, wird es relativ fix gehen.“ Der Kreisverkehr selbst werde ganz zum Schluss fertiggemacht.

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