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Cactus-Theater führt „Be-Longing“ auf

Nord-Süd-Dialog in Geschichte und Gegenwart

Nordwalde

Es geht besonders um die persönlichen Empfindungen in den Beziehungen zwischen den Partnern aus Nord und Süd: Gifty Wiafe und Emmanuel Edoror thematisieren in ihrem Theaterstück „Be-Longing“auf unterhaltsame Weise besondere Aspekte des Nord-Süd-Dialogs.

Gifty Wiafe und Emmanuel Edoror stehen im Mittelpunkt des Theaterstücks „Be-Longing“. Foto: Ralf Emmerich

Die Faire Woche ist immer eine besondere Gelegenheit, die Anliegen des Freundeskreises Ghana der Pfarrgemeinde St. Dionysius auch einem breiteren Publikum vorzustellen. In diesem Jahr ist eine besondere Aufführung geplant. Am kommenden Dienstag (21. September) findet um 20 Uhr eine Aufführung des Cactus-Theaters Münster in der alten Aula der KvG-Gesamtschule statt.

Das Cactus-Theater stellt im Rahmen des interkulturellen Dialoges Hoffnungen, Wünsche und Ängste junger Menschen in den Mittelpunkt, schreibt Waltraut Ruland vom Freundeskreis Ghana in einem Pressetext. Gifty Wiafe und Emmanuel Edoror thematisieren auf unterhaltsame Weise besondere Aspekte des Nord-Süd-Dialogs in Geschichte und Gegenwart. Unter der Überschrift „Be-Longing“, was mit Zugehörigkeit übersetzt werden kann, geht es in dieser Aufführung besonders um die persönlichen Empfindungen in den Beziehungen zwischen den Partnern aus Nord und Süd. Dazu gehört es, über die eigenen Verhaltensweisen nachzudenken, sie sich erst einmal bewusst zu machen. Welche Stereotypen kommen in der Partnerschaftsarbeit vor, wie sind sie zu bewerten und wie zu durchbrechen?

Schauspiel, Tanz und Musik

Die Aufführung verbindet hautnah Schauspiel, Tanz, Musik und spontane Elemente. Künstlerin und Künstler erzählen spannend globale Geschichten aus ihrer Sicht – was die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Lachen bringt, sie aber auch nachdenklich stimmt.

Die Aufführung in der Aula der KvG-Gesamtschule kann unter Beachtung der 3G-Regel besucht werden. Eine medizinische Maske ist für den Weg zum Platz erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung per Email an fkghana@outlook.de gebeten. Neben dem Namen und der Adresse soll auch angegeben werden, ob man geimpft, getestet oder genesen ist. Als Test gilt ein Bürgertest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Teilnehmerlisten können so leichter vorbereitet werden.

Der Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt zehn Euro. Am Ende der Aufführung sind Spenden für anstehende Projekte willkommen. Spenden und Überschüsse aus dem Eintritt kommen Projekten in Ghana zu Gute, schreibt Ruland weiter. Die Aufführung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch den Kreis Steinfurt und Engagement Global gefördert, der Servicestelle der Kommunen im Eine-Welt-Programm.

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