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Termine am 7. und 9. Mai in der KvG

Online für die Blutspende anmelden

Nordwalde

Pandemie hin oder her – Blutspenden bleibt wichtig. Nordwalderinnen und Nordwalder können an zwei Terminen Anfang Mai in der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule Blut spenden. Termine sollten vorab online reserviert werden.

wn

Blutspenden werden auch in Pandemie-Zeiten benötigt. In Nordwalde stehen am 7. und 9. Mai Blutspendetermine an. Foto: picture alliance/dpa

In diesen Zeiten wird vieles unsicher und schlecht planbar. Sicher aber bleibt: Jede Blutspende ist ein unverzichtbarer Teil der Krankenversorgung. Deshalb ruft das Rote Kreuz in Nordwalde zu den nächsten beiden Blutspendeterminen in der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule auf. Am 7. Mai (Freitag) von 16.30 bis 20.30 Uhr und am 9. Mai (Sonntag) von 10 bis 14 Uhr sind Blutspenderinnen und Blutspender willkommen.

Um gerade in Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst, sich vorab über die kostenlose DRK-Blutspende-App, die Website spenderservice.net oder den Link (https://terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Nordwalde) eine Blutspendezeit zu reservieren. „So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden“, schreibt das DRK im Pressetext.

Keine Blutspende mit Grippe

Ärztinnen und Ärzte benötigen auch in Pandemie-Zeiten Blutpräparate zur Behandlung von chronisch Kranken, von Krebspatientinnen und Krebspatienten oder für Operationen am Herzen sowie für Notfalleingriffe. „Kontinuierliche Blutspenden sind daher weiterhin wichtig, denn die Blutbestandteile haben eine sehr begrenzte Haltbarkeit“, teilt das DRK weiter mit. Blutplättchen, die sogenannten Thrombozyten, seien beispielsweise nur vier bis fünf Tage einsetzbar.

Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfängerinnen und Empfänger, schreibt das DRK. Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal derzeit nicht betreten.

Lunchpakete statt Imbiss

Blutspender werden gebeten, wenn möglich einen Kugelschreiber und eine FFP2-Maske mitzubringen. Auf Corona werden sie nicht getestet, für die Übertragbarkeit des Virus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Wer gesund und fit sowie mindestens 18 Jahre alt ist, kann Blut spenden. Zum Termin muss der Personalausweis mitgebracht werden.

Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus. Als kleines Dankeschön erhält jeder Blutspender einen Schlüsselanhänger in Form eines Karabinerhakens.

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