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Freundeskreis Ghana stellt seine Arbeit in der Gangolfschule vor

Partnerschaft zieht weitere Kreise

Nordwalde

Der seit Jahrzehnten in Nordwalde existierende Freundeskreis Ghana ist stets bemüht, noch weitere Menschen aus Nordwalde für seine Arbeit zu begeistern. So besuchten jetzt Ruth Hirwa und Margret Wältring vom Freundeskreis die Erstklässler der Gangolfschule und erzählten vom Leben in dem westafrikanischen Land.

Ruth Hirwa, geborene Schulte-Sutrum, berichtete in der Klasse 1a und 1b der Gangolfschule von dem Leben in Damongo, Ghana. Foto: Freundeskreis Ghana

Der Freundeskreis Ghana der Pfarrgemeinde St. Dionysius Nordwalde lebt seit Jahrzehnten eine enge Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde St. Anne’s in Damongo im Norden Ghanas. Viele gegenseitige Besuche bilden das Fundament dieser Partnerschaft. Diese Kontakte sollen jetzt direkt auf Kinder und Jugendliche auf beiden Seiten ausgedehnt werden.

Intensive Kontakte

Zwischen den Schulen in Nordwalde und Damongo bestehen schon mehr oder weniger intensive Kontakte. So ist die Kardinal-von-Galen-Gesamtschule seit vielen Jahren mit dem „Tag für Afrika“ aktiv und hat einige Unterrichtsbesuche von ghanaischen Gästen mitgestaltet. Jetzt wurde eine Online-Plattform installiert, die es erlaubt, dass die Schülerinnen und Schüler aus Nordwalde direkt mit den Schülerinnen und Schülern der Junior High School in Damongo in Kontakt treten. Alle Gremien der Schule haben einer offiziellen Partnerschaft zugestimmt. So rückten unterschiedliche Lebenswirklichkeiten enger zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung des Freundeskreises.

Interesse

Auch die Wichernschule pflegt schon seit Jahren einen intensiven Austausch mit der Grundschule in Yipala, einer Außenstation von Damongo. Und ebenfalls ist die Gangolfschule an einem engeren Kontakt interessiert. Ruth Hirwa und Margret Wältring machten die Chancen, die aus einer festen Partnerschaft der Schulen erwachsen, nun in einem Unterrichtsbesuch deutlich. Die Kinder interessierten sich laut der Pressemitteilung lebhaft für das Leben in dem Land südlich der Sahara.

Weiterer Austausch geplant

Im neuen Jahr ist ein weiterer Austausch geplant: Vertreter der Schulen sollen im Frühjahr nach Nordwalde eingeladen werden, damit sie sich persönlich ein Bild vom Leben hier vor Ort machen können. „Vielleicht ergibt sich daraus noch eine Hospitation von Lehrern, sodass der Kontakt weiter intensiviert wird“, so der Freundeskreis. Wer Interesse hat, einen oder zwei der geladenen Gäste aus Damongo für einige Tage bei sich aufzunehmen, wird gebeten, sich bei Annegret Schulte Sutrum (Telefon 01 51 / 29 19 55 03) zu melden.

Noch eine gute Nachricht

Eine gute Nachricht sei, dass die Lehrerwohnungen in Kabampe, einer recht entlegenen Außenstation von Damongo, mithilfe vieler Spenden und einer Förderung von Engagement Global fertiggestellt worden seien, heißt es weiter. Spenden sein weitaus überwiegend von Verwandten und Freunden der Familie Wältring eingegangen. Im Gedenken an den verstorbenen Joseph Wältring, dessen besonderes Anliegen es war, die Bildungsarbeit in Ghana zu unterstützen, heißt der erste Bauteil Joseph’s Home. Der jetzt fertiggestellte zweite Bauteil wird Mary’s Home genannt. Jetzt haben die Lehrerinnen und Lehrer in dem schwer erreichbaren Dorf eine eigene Wohnung, die zwar schlicht, aber zweckmäßig ist. Die weiten unsicheren Fahrten nach Kabampe, das in der Regenzeit oft nicht erreichbar sei, könnten jetzt wegfallen.

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