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Bilanz des Winterdienstes im Februar

Reichlich Schnee, reichlich Arbeit

Nordwalde

590 Arbeitsstunden für die Mitarbeiter des Bauhofs, 48 Tonnen Salz und 15 000 Liter Salzlauge gestreut: Bauamtsleiter Marcus Klaus hat eine Bilanz des Winterdienstes gezogen. Anfang Februar hatte ein Wintereinbruch für reichlich Schnee auf den Straßen gesorgt.

Vera Szybalski

Um den Schnee nach dem Wintereinbruch Anfang Februar von den Straßen zu bekommen, beauftragte die Gemeinde auch vier Nordwalder Firmen. Foto: Vera Szybalski

Der Wintereinbruch Anfang Februar hat für reichlich Schnee auf den Straßen und damit reichlich Arbeit für den Bauhof gesorgt. Bauamtsleiter Marcus Klaus zog im Planungsausschuss eine Bilanz des Winterdienstes. Der Einsatz für die acht Mitarbeiter des Bauhofs startete am 7. Februar um 5 Uhr. Alle einsatzfähigen Kollegen seien im Dienst gewesen, sagte Klaus.

590 Stunden waren die Bauhof-Mitarbeiter in einer Woche mit dem Winterdienst beschäftigt, davon waren 234 Überstunden. „Ich möchte den Bauhof noch mal ausdrücklich loben für den Einsatz und die viele gute Arbeit“, sagte Klaus. Dem schloss sich Planungsausschuss-Vorsitzender Willi Volpers (CDU) an: „Einen herzlichen Dank an die Verwaltung und den Bauhof.“

Vor allem in den Außenbereichen ist die Gemeinde auch von Privatleuten unterstützt worden. In den ersten Tagen konnte nicht gestreut, sondern der Schnee nur geschoben werden. Die Gemeinde hat drei Radlader und einen Bagger dafür geliehen. Vier Nordwalder Firmen wurden beauftragt, zu helfen, die Schneehaufen wegzufahren. Diese wurden an acht Sammelplätzen im Gemeindegebiet gelagert.

Kein Risiko eingehen

Erst ab dem 10. Februar konnte dann auch Salz gestreut werden. In der Woche sind 48 Tonnen Salz und 15 000 Liter Salzlauge gestreut worden. „Für Nordwalde ist das viel“, sagte Marcus Klaus. Die Gemeinde hat 75 Tonnen Salz für 8000 Euro eingekauft – so viel ist im Haushalt für den Winterdienst vorgesehen.

Hinzu kommen noch circa 2500 Euro für den Gebäudeschutz, weil die Gemeinde nach mehreren Prüfungen, unter anderem durch Fachleute des Technischen Hilfswerks, das Dach der Wichernsporthalle räumen ließ, um kein Risiko einzugehen. Das Dach war bereits zu 75 Prozent ausgelastet und es war unklar, ob noch mehr Schnee oder Regen hinzukommen würden. Damit gar nicht erst die Gefahr besteht, dass das Dach einstürzt, wurden die Schneemassen entfernt. Für die Beauftragung von Nordwalder Unternehmen sind zudem Kosten von rund 52 000 Euro entstanden, die über Mittel für die Straßenunterhaltung gedeckt sind.

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