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Jahresversammlung des DRK-Ortsvereins

Rotkreuzler suchen Verstärkung

Nordwalde

Finanziell ist das DRK in Nordwalde gut aufgestellt. Doch es gibt auch Baustellen. Zum Beispiel zu wenige Helferinnen und Helfer im Bereich der Blutspendeaktionen. Die Rotkreuzler feilen an Lösungen.

Von Sigrid Terstegge

Der Vorstand des Nordwalder DRK-Ortsvereins um den Vorsitzenden Christoph Brodesser (l.) kam mit den Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung zusammen. Dabei sprach Brodesser den Mitgliedern einen Dank für ihr Engagement aus.. Foto: Sigrid Terstegge

Das Beste kam eigentlich fast am Schluss – das Fazit des Schatzmeisters Tobias Roland: „Liquidität lügt nicht, wir sind ein kerngesunder Verein und haben gut gewirtschaftet“, fasste Roland bei der Jahresversammlung des DRK-Ortsvereins am Mittwochabend die finanzielle Lage zusammen. „Dennoch sollten wir nicht übermütig werden“, mahnte der DRK-Vorsitzende Christoph Brodesser.

Da weder Wahlen noch Satzungsänderungen anstanden, hatte der Verein nur zu einer kleinen Versammlung einberufen. Grußworte gab es nicht. „Beim nächsten Mal wird es dann wieder eine größere Veranstaltung werden“, so Brodesser. Dann soll auch eine Änderung der Satzung anstehen, mit der das Geschäftsjahr des Vereins an die Abläufe der beiden Kindertagesstätten angepasst und der Termin der Mitgliederversammlung verlegt wird. Bei vier Versammlungen – teils per Videokonferenz wegen Corona – hatte sich der Vorstand mit den Arbeitsschwerpunkten Kitas, Teststelle und Hilfe für den DRK-Ortsverein Schleiden beschäftigt. „Für das Engagement und die Einsatzfreude aller Mitglieder trotz erschwerter Corona-Bedingungen bedanke ich mich ausdrücklich“, betonte Brod­esser.

Es fehlen Helfer

Den Jahresbericht der Rotkreuzleitung las Andreas Brey vor. Dabei ging es um den Impfshuttle zum FMO, die Anfrage der Gemeinde Nordwalde nach einer Teststelle, die Übungsabende unter Coronabedingungen und die Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Schleiden. Einsätze gab es auch beim Münsterland-Giro und beim Kutschenturnier in Altenberge. „Schwierig ist es teilweise, die Dienste zu besetzen“, klagte Brey.

Das Problem hatte auch der Blutspendedienst. Momentan gebe es für die Spenderinnen und Spender ein Paket mit Verpflegung. „Allerdings würden wir wieder gerne direkt Schnittchen schmieren oder etwas kochen“, bekräftigte Elke Borgmeier vom Blutspendedienst. Leider hätten die bisherigen Küchenhelferinnen aus Altersgründen aufgehört. Brodesser sprach eine mögliche Beteiligung der KvG-Gesamtschule an oder auch weiterer Menschen, die nicht DRK-Mitglieder sein müssten. „Wir könnten ihnen dazu eine Schulung als Verpflegungshelfer bieten, die ebenfalls für andere Aktivitäten nützlich sein könnte“, machte Brodesser ein Angebot.

Vielleicht könnten ja auch die Leiterinnen der beiden DRK-Kitas, Anna-Lena Blümel und Nadine Hilgenbrink, einen Aushang für die Eltern machen, schlug Brodesser vor. Der Bericht aus den Kitas fiel ebenfalls äußerst positiv aus. Besonders die Übergangslösung für alle Bullerbü-Gruppen in Form von Containern neben dem Friedhof kam gut an. „Eine zweite Kita im Ort aufzubauen, war eine gute Idee“, bekräftigte Brodesser.

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