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Familie Averbeck ist die erste mit Glasfaserhausanschluss im Nordwalder Außenbereich

Schneller surfen im Scheddebrock

Nordwalde

Das coronabedingte Homeoffice hat vielen Menschen vor Augen geführt, wie wichtig schnelles Internet ist, um die Arbeit von zu Hause vernünftig erledigen zu können. Seit Mittwoch ist Familie Averbeck aus der Bauerschaft Scheddebrock in der Lage, mit ihrem neuen Glasfaserhausanschluss ohne große Probleme mit ihren Arbeitgebern kommunizieren zu können. Die vierköpfige Familie ist die erste mit diesem Privileg.

Matthias Lehmkuhl

Bürgermeisterin Sonja Schemmann (l.) und Anita Averbeck (2.v.r.) drücken auf den roten Freigabeknopf des ersten Glasfaserhausanschlusses im Nordwalder Außenbereich. Sohn Peter Averbeck (2.v.l.), Ehemann Frank Averbeck (M.) und Torsten Höpfner (r., Deutsche Glasfaser) sind über die schnelle Umsetzung froh. Anita und Peter Averbeck (Foto, l.) sind erleichtert, dass sie jetzt schnelles Internet haben. Foto: Matthias Lehmkuhl

Familie Averbeck aus der Bauerschaft Scheddebrock ist die erste, die im Außenbereich der Gemeinde Nordwalde über schnelles Internet verfügt. Am Mittwochmorgen durften Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Anita Averbeck im gebotenen Corona-Abstand auf den roten Buzzer der Deutschen Glasfaser drücken. Damit wurde symbolisch der offizielle Startschuss zur Freigabe erteilt. „Familie Averbeck ist deswegen in diesen Genuss gekommen, weil ihr Anwesen in der Nähe der Hauptleitung und des Hauptverteilers des Glasfasernetzes im Außenbereich liegt,“ erklärt die Bürgermeisterin und ergänzt, dass die Bewohner der Feldbauerschaft auch nicht mehr lange auf ihren Glasfaserhausanschluss warten müssen.

Die Deutsche Glasfaser aus Borken baut nicht nur die Leitungen für schnelles Internet im Außenbereich von Nordwalde, sondern auch von Neuenkirchen, Mettingen, Saerbeck und Wettringen. „Die Oberhoheit über die Leitungsverlegung hat die Gemeinde Neuenkirchen. Die ersten Abrechnungen über insgesamt 700 000 Euro sind bereits gelaufen. Wir warten jetzt auf die Erstattung durch den Bund. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf weit mehr als vier Millionen Euro“, erklärt Sonja Schemmann.

Ursprünglich habe die Deutsche Glasfaser geplant bis Anfang Februar 44 Kilometer Glasfaser im Nordwalder Außenbereich zu verlegen. „Wir sind aber bereits bei Kilometer 51“, betont Torsten Höpfner, Programm- Manager Förderung der Deutschen Glasfaser. Spätestens im ersten Quartal 2022 wolle der Anbieter mit der Verlegung der insgesamt geplanten 108 Kilometer komplett fertig sein. „Wir sind hier richtig gut unterwegs. Je eher wir fertig werden, desto schöner ist es für uns alle“, so Höpfner weiter. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt das schnelle Internet haben. Denn wir sind jetzt corona-bedingt teilweise hier zu viert im Homeoffice. Und das seit dem 18. März vergangenen Jahres“, ist Frank Averbeck erleichtert. Auch Ehefrau Anita muss beruflich bedingt nahezu ausnahmslos im Homeoffice arbeiten. Ähnlich sieht es beim gemeinsamen Sohn Peter aus, der als Maschinenbau-Student aktuell abhängig von einer schnellen Internetleitung ist. Dazu gesellt sich Schwester Larissa, die eine Ausbildung als Justizfachangestellte absolviert. „Unsere Tochter hat zwei Mal die Woche Homeschooling“, hebt Mutter Averbeck hervor.

Ansprechpartnerin für den Glasfaserausbau im Außenbereich in der Gemeindeverwaltung ist Ulrike Kuball, Telefon 0 25 73/9 29-1 17, E-Mail: kuball@nordwalde.de

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