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Spendenaktion für ukrainische Kinder

Schule in der Tüte

Nordwalde

Eine Tüte oder gleich ein Tornister voll mit Schulsachen – diese werden bei einer Spendenaktion für geflüchtete ukrainische Kinder gesammelt. Der Förderverein der Gangolfschule hat bereits die ersten 23 Starterpakete an Bürgermeisterin Sonja Schemmann übergeben. Gesammelt wird aber weiter.

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Bürgermeisterin Sonja Schemmann (l.) bekam von der Vorsitzenden des Fördervereins der Gangolfschule, Maren Bals (2.v.l.), 23 Startersets für Schulkinder überreicht. Foto: Sigrid Terstegge

„Am Freitag hatten wir in der Schule den Aufruf gestartet und am Sonntag waren die ersten fünf Startersets bereits gepackt“, freute sich Maren Bals vom Förderverein der Gangolfschule. „Schule in der Tüte“ heißt die Spendenaktion, zu der nicht nur Eltern von der Gangolfschule aufgerufen sind.

Um geflüchteten ukrainischen Kindern, die in diesen Tagen in Nordwalde ankommen werden, möglichst schnell wieder ein „normales“ Leben zu ermöglichen, sollen sie alles bekommen, was Kinder in der Schule so gebrauchen können. Am Samstag übergab der Förderverein dann schon 23 Starterpakete an Bürgermeisterin Sonja Schemmann. Egal, auf welche Schule die Kinder dann gehen werden – alle sollen eine Tüte voll Schulsachen bekommen.

26 Frauen und Kinder werden erwartet

„Es können alle spenden, die möchten“, erläuterte Bals. Nicht nur Eltern. Fünf Schnellhefter, Bleistift, Anspitzer, Zeichenblock (A3 und A4), karierter College-Block, Buntstifte, Lineal, Radierer, Bastelschere, Filzstifte, Klebestift und gerne auch eine neue Brotdose und Trinkflasche. Einige Spenderinnen und Spender haben gleich alles in einen Tornister gepackt. Es darf auch gerne noch ein Malbuch dabei liegen.

Die fertigen Taschen, Tüten oder Kartons können persönlich bei Familie Bals, Meisengrund 3, abgegeben werden, oder auch im Carport, wo ein gekennzeichneter Karton steht. „Bei Buch&Mehr gibt es übrigens Rabatt auf Hefte, Stifte und weitere Dinge von der Liste, wenn man Inhaber Reinhard Niehaus sagt, dass es für die Spendenaktion ist“, so Bals.

„Wir erwarten jetzt 26 Frauen und Kinder“, erläutert Schemmann, die sich natürlich über die Spenden freut. Momentan kämen die Menschen noch in Wohnungen unter, die von Privatleuten angeboten werden, so Schemmann. Da derzeit insgesamt 250 Menschen in der Erstunterbringung des Kreises Steinfurt sind und mit weiteren Geflüchteten zu rechnen ist, wird die Unterkunft im Scheddebrock renoviert und vorbereitet. „Der Kegelclub Nachteule wird einen Spielplatz einrichten“, erzählt Schemmann. Für die Ausstattung ist bereits etliches gespendet worden. „Was noch fehlt, sind Regale und Bettlaken“, so Schemmann. Worüber sich alle freuen, ist die große Bereitschaft der Menschen, den Frauen und Kindern zu helfen.

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