1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Nordwalde
  6. >
  7. Schüler haben ein Herz für die Ukraine

  8. >

KvG-Gesamtschule will auch noch Spenden sammeln

Schüler haben ein Herz für die Ukraine

Nordwalde

Die Schülerinnen und Schüler der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule solidarisieren sich mit der Ukraine: Auf dem Schulhof formten sie ein Herz. Die Aktion hatte die Schülervertretung vorbereitet, weitere sollen folgen.

-vera-

Die Schülerinnen und Schüler formten auf dem Schulhof der Foto: Vera Szybalski

Mit einem großen Herz haben sich die Schülerinnen und Schüler der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule mit der Ukraine solidarisiert. Die Schülervertretung (SV) hatte die Aktion organisiert, an der sich die Kinder und Jugendlichen aus allen Jahrgangsstufen beteiligen konnten. Am frühen Donnerstagnachmittag versammelten sie sich auf dem Schulhof rund um ein Herz, das auf den Boden gemalt war. In der Mitte hielten einige Schüler eine Ukraine-Fahne hoch. Mit einer Drohne wurde dann ein Foto von der Aktion gemacht.

Die Situation in der Ukraine nach dem Angriff Putins liege „allen wirklich am Herzen“, sagte Schülersprecher Lucius Thedieck. „Viele sind betroffen.“ In der SV sei besprochen worden, was gemacht werden könne. Dort reifte schließlich die Idee zu der Aktion, „um als Schule, als Schüler eine Nachricht zu vermitteln“. Zum Ende der achten Stunde legten die Schülerinnen und Schüler eine Schweigeminute ein, um an die Opfer des Kriegs zu denken.

Thema im Unterricht

Das Herz aus Schülern soll der Anfang von mehreren Aktionen zum Krieg in der Ukraine sein. Die Schülervertretung will noch vor den Osterferien einen Spendenlauf veranstalten. Das Geld soll ebenso wie Einnahmen aus geplanten Kuchenverkäufen den Menschen in der Ukraine zugute kommen. „Das hat uns sehr gefreut, dass die SV das macht“, sagte Schulleiterin Karla Müsch-Nittel über die Ukraine-Aktionen.

Der Krieg wird im Unterricht auch thematisiert, „an den verschiedensten Stellen“, sagte Müsch-Nittel. „Je nachdem, wie der Bedarf ist.“ Es gebe Klassen, in denen die Schüler viele Fragen haben, dort wird dann mehr über den Krieg gesprochen als in den anderen Klassen. Einige Kolleginnen und Kollegen hätten „relativ viel inhaltlich“ gemacht und schon selbst Materialien herausgesucht. „Es gibt auch das Bedürfnis, das nicht an sich herankommen zu lassen“, sagte die Schulleiterin. „Das wird sehr unterschiedlich gehandhabt, je nachdem, wie die Signale aus der Klasse sind.“

Startseite
ANZEIGE