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KvG-Gesamtschule sammelt Spenden

Schüler laufen für den Frieden

Nordwalde

Sie wollten Spenden für Menschen, die vom Krieg betroffen sind, sammeln und ein Zeichen für Frieden setzen: Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule haben sich an einem Sponsorenlauf beteiligt. Vom Regen ließen sie sich nicht abhalten.

-vera-

Bei Sonnenschein und Regen liefen die Schülerinnen und Schüler ihre Runden, um Spenden zu sammeln. Foto: Vera Szybalski

Das Wetter meinte es am Donnerstag nicht besonders gut mit den Schülerinnen und Schülern der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Zum Start des Sponsorenlaufs war es zwar noch trocken, aber schon wenig später fielen die ersten Regentropfen. Doch davon ließen sich die knapp 200 Kinder und Jugendlichen bei ihrem „Lauf für den Frieden“ nicht abhalten. Damit sollte Geld für Menschen, die vom Krieg betroffen sind, gesammelt und ein Symbol für den Frieden gesetzt werden.

Die Idee kam von den Schülern selbst. Die Kern-SV, ein Teil der Schülervertretung, hatte vor rund einem Monat bereits eine Aktion organisiert, um sich mit der Ukraine zu solidarisieren. Damals hatten die Schüler ein Herz auf dem Schulhof gebildet. Die Kern-SV war auch für den Sponsorenlauf verantwortlich, den SV-Lehrerin Vivien Agater und SV-Lehrer Bruno Visser organisierten.

Einige entscheiden sich auf den letzten Drücker

Ob sie teilnehmen, konnten die Schüler selbst entscheiden. Wer keine Runden drehte, saß ganz normal im Unterricht. Die Kinder und Jugendlichen hatten Spenderinnen und Spender gesucht. „Es konnte aber jeder mitmachen, unabhängig davon, ob er Spender mitgebracht hat“, sagte Vivien Agater. Auf den letzten Drücker hatten sich noch einige Schüler entschieden, mitzulaufen. Teilweise nahmen ganze Klassen geschlossen teil, auch Lehrerinnen und Lehrer beteiligten sich. Die Kern-SV hatte einen Verpflegungsstand organisiert, die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten fungierten als Streckenposten.

Alle Läuferinnen und Läufer erhielten ein Bändchen, auf dem ihre Runden vermerkt wurden. Nach den Osterferien bringen sie dann das Geld von den Spendern mit in die Schule. Zur Hälfte soll dies der Ukraine zugute kommen, die andere Hälfte soll vor Ort vor allem für die Eingliederung von Geflüchteten sowie Migrantinnen und Migranten eingesetzt werden. Besonders wichtig sei den Schülern gewesen, dass es „ein Spendenlauf allgemein für Frieden“ war, sagte Vivien Agater. Denn Krieg gebe es schließlich in verschiedenen Teilen der Welt.

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