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Förderverein sammelt Spenden

Schüler laufen für Spielturm

Nordwalde

Ein Großteil des Geldes für einen neuen Spielturm hat der Förderverein der Wichernschule bereits zusammen. Um den Rest auch noch zu bekommen, hat er einen Sponsorenlauf veranstaltet. Alle Schülerinnen und Schüler beteiligten sich daran.

-vera-

Die Schülerinnen und Schüler der Wichernschule sind am Freitag Runde um Runde gelaufen, um Spenden zu sammeln. Das Geld soll für ein neues Klettergerüst ausgegeben werden. Foto: Vera Szybalski

Sportschuhe gehörten am Freitag zu den wichtigsten Dingen, die die Schülerinnen und Schüler der Wichernschule für ihren Schultag mitbringen sollten. Denn für sie stand ein Sponsorenlauf auf dem Stundenplan, den der Förderverein der Grundschule organisiert hatte.

„Die Idee ist, Spenden zu sammeln für einen neuen Spielturm“, erklärte Udo Fastermann vom Förderverein. „Der alte Rutschenturm soll ausgetauscht werden, weil er nicht mehr zeitgemäß ist.“ Um das letzte noch fehlende Geld für das Klettergerüst zusammen zu bekommen, rief der Förderverein den Sponsorenlauf ins Leben. Der Spielturm soll im November kommen. Der Erlös, der darüber hinaus zusammenkommt, wird an ein Bildungsprojekt in Afghanistan gespendet.

Mitschüler feuern an

Die Schüler hatten sich im Vorfeld bei Eltern, Großeltern, Geschwistern, Nachbarinnen, Freunden und Bekannten auf die Suche nach Sponsoren begeben. Wie viel jeder Einzelne gibt, war ihm selbst überlassen. „Das geht von zehn Cent bis zu zwei, drei Euro pro Runde“, sagte Udo Fastermann.

Am Freitag war es schließlich so weit: Nach und nach gingen die einzelnen Jahrgänge auf eine circa 650 Meter lange Runde. Je mehr Runden die Mädchen und Jungen liefen, desto mehr Geld konnten sie von ihren Sponsoren einsammeln. „Insgesamt haben die Jahrgänge jeweils eine halbe Stunde Zeit“, sagte Udo Fastermann. Maximal acht Runden durfte ein Kind laufen. Stempel auf ihrer Sponsorenkarte zeigten an, wie viel die Schüler jeweils gelaufen sind. Die anderen Jahrgänge sowie Lehrerinnen feuerten am Seitenrand lautstark die Schüler an, die gerade auf der Strecke waren.

Eltern fungieren als Streckenposten

Udo Fastermann freute sich, wie gut die Aktion lief: „Die ganze Schule ist involviert. Alle haben super mitgemacht.“ Als Streckenposten fungierten Eltern. Freiwillige für diese Aufgabe zu finden, war kein Problem. „Innerhalb von zwei Tagen hatten wir rund 20 Helfer zusammen“, sagte Fastermann. Was ihr sportlicher Einsatz gebracht hat, können die Schüler dann in wenigen Monaten sehen, wenn der neue Spielturm auf dem Schulhof steht.

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