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Bilder sollen aufrütteln

Jürgen Tebbe stellt einen Querschnitt seiner Exponate im „grün!“ aus

Nordwalde

Premiere: Zum ersten Mal werden in der Geschäftsstelle der Grünen Bilder ausgestellt.

Foto: Bündnisgrüne

Erstmalig werden in der Geschäftsstelle „grün!“ des Ortsverbandes der Grünen in Nordwalde Bilder zur Klimakrise ausgestellt. Eröffnet wird die Ausstellung am Montag (22. August) um 18.30 Uhr. Jürgen Tebbe, seit 2018 Mitglied bei den Grünen, hat die Bilder gemalt oder per Linoldruck erstellt. Angeregt durch die Aquarelle seines Vaters, die noch heute sein Haus in Nordwalde schmücken, hat er bereits als Kind angefangen zu malen und zu zeichnen. Besonders hatte es ihm als junger Maler die Perspektive von Häusern angetan. Diese Erfahrungen konnte er in seinem späteren Beruf als Ingenieur auf andere Art und Weise anwenden.

Malkurs

„Vor zwölf Jahren bekam ich von meinen Kindern einen Malkursus an der VHS Steinfurt geschenkt“, so Jürgen Tebbe. Als einen Glücksfall bezeichnet er, wer dort seine Lehrerin wurde. Von ihrem Ideenreichtum profitiert er seitdem, denn bis heute belegt er die Kurse bei Yvonne Hoppe-Engbring, die auch eine Malschule betreibt, heißt es in einer Pressemitteilung der Nordwalder Bündnisgrünen.

„Sie beherrscht die ganze Palette des Malens, Zeichnens und Bildnerischen Gestaltens, wobei sie immer neue Ideen kreiert“, lobt ihr dankbarer Schüler.

Betrachter aufrütteln

In letzter Zeit haben sich die Motive von Jürgen Tebbe verändert. Er habe viel über die Natur und den Umgang mit ihr nachgedacht und sich gefragt, wie der Kollaps verhindert werden kann. Mit seinen Bildern in Acryl- und Aquarellfarben sowie mit den Linolschnitten will er die Betrachterinnen und Betrachter aufrütteln. So ist es auch kein Wunder, dass sich die Schönheit der Natur, aber auch die Umweltprobleme in seinen Bildern wiederfinden.

Mit einem großformatigen Bild der Erdkugel verdeutlicht Jürgen Tebbe das Verhältnis des Erddurchmessers zur Atmosphäre. „Es liegt in unseren Händen, dieses zarte empfindliche Gebilde zu bewahren“, so der Text zu dem Bild.

Acryl

Ein kleiner Querschnitt wird im „grün!“, Emsdettener Straße 3, gezeigt. Dort sind sehr persönliche Bilder zu sehen, die zum Nachdenken anregen. Bilder, die mit einem „trockenen Pinsel“ entstanden sind, aber auch Bilder in Acryl und ein filigraner Druck auf Silberpapier der Heilpflanze Artemisia annua, die in der Behandlung von Malaria, HIV und Krebs eine besondere Bedeutung hat. Für die Erforschung dieser Heilpflanze erhielt eine chinesische Pharmakologin 2015 einen Nobelpreis.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag (22. August) um 18.30 Uhr laden die Grünen herzlich ein. Die Ausstellung ist ab Mittwoch (24. August) bis Ende September immer mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten ist auch der Hobbymaler anwesend.

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