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Mitgliederversammlung der Grünen

Sich verstärkt im Rat einbringen

Nordwalde

Zufrieden mit ihrer Arbeit im Gemeinderat zeigten sich die Grünen während ihrer Mitgliederversammlung. Themen rund um den Umweltschutz sollen immer mehr in den Mittelpunkt rücken.

Von Rainer Nixund

Der Vorstand der Nordwalder Grünen (v.l.): Ulrich Nicklaus, Günter Müller, Anita Heckötter-Hartel, Sandra Dömer und Jörg Ebbing. Foto: nix

„Wir leben in schwierigen Zeiten“, sagte Jörg Ebbing, Sprecher des Grünen-Ortsverbandes Nordwalde und sprach damit nicht nur die Pandemie-Situation an. Am Freitagabend trafen sich die Grünen zur Mitgliederversammlung im Parkhotel. Die Lage in Afghanistan hat sich dramatisch zugespitzt, dass Thema Flüchtlinge und Schutzsuchende gewinnt neue, traurige Aktualität. Auch Nordwalde wird sich möglicherweise darauf einstellen müssen, Menschen aus der Krisenregion aufzunehmen. „Eigentlich“, so Ebbing, „war das Thema Flüchtlinge nie abgeschlossen.“ Wichtig sei, es wieder ins Bewusstsein zu rufen, zu informieren worum es geht und darüber zu sprechen.

Die Kommunalwahl in 2020 war für die Bündnisgrünen in Nordwalde erfolgreich. „Wir bilden jetzt die zweitstärkste Fraktion im Rat“, betonte Fraktionssprecher Oliver Hesse. Es gelte, die Themen des Wahlkampfes umzusetzen.

Vorstandswahlen

Bei den Vorstandswahlen trat Kassiererin Karina Kormann nicht wieder an, ihre Position übernahm Ulrich Nicklaus. Aus dem Amt des Beisitzers verabschiedete sich Oliver Hesse, an seine Stelle trat Günter Müller. Sandra Dömer bleibt Beisitzerin. Die Doppelspitze Jörg Ebbing/Anita Heckötter-Hartel wurde bereits in 2020 gewählt.

In der Geschäftsstelle „Grün“ soll jetzt mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr eine Bürgersprechstunde eingerichtet werden. Parallel kann das „Grün“ aber auch als Treffpunkt für Mitglieder genutzt werden.

Oliver Hesse bezeichnete während der Mitgliederversammlung die Arbeit mit den Fraktionsspitzen der Ratsparteien als „faires Miteinander“. Auf Grund von Corona sei es allerdings in den Monaten nach den Wahlen schwierig gewesen, sich zu finden und auszutauschen. Aufgrund ihrer jetzigen Stärke von vier Ratsmitgliedern sehen sich die Grünen verstärkt in der Lage, Themen wie Klimaschutz, Umweltverträglichkeit oder Nachhaltigkeit in den Blickpunkt zu rücken. Dabei geben sich die Politikerinnen und Politiker kämpferisch: „Wir müssen, wenn nötig, Stachel im Fleisch der Anderen sein.“

Geschäftsstelle

Die Bundestags-Wahlplakate hängen weitgehend, am 4. September sind die Grünen mit einem Stand bei K+K präsent, ebenso am 11. auf dem Gelände des ehemaligen Rathauses und am 18. am alten ZOB/Heimathaus. Werbematerialien sollen persönlich am 24. September am Bahnhof an die Pendler überreicht werden.

Sandra Dömer blickt als Direktkandidatin bereits auf die Landtagswahlen 2022. Sie wird mit einem guten Listenplatz ins Rennen gehen. Auf Landesebene müsse sich die Politik ändern, ist sie überzeugt, und das auf breiter Ebene.

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