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Tag der offenen Tür an der KvG

„Unser Dorf macht Schule“

Nordwalde

Ein Auftritt des Orchesters, Mitmachaktionen und Führungen durch die Schule: An der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule konnten Gäste sowie mögliche künftige Schüler und Eltern die Gesamtschule kennenlernen.

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Das Orchester der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule darf wieder spielen – und hatte beim Tag der offenen Tür gleich einen Auftritt.

„Ich bin ja so froh, dass unser Orchester reduziert wieder spielen darf“, meinte KvG-Schulleiterin Karla Müsch-Nittel am Samstag beim Tag der offenen Tür der Gesamtschule. In der Eingangshalle warteten schon viele Gäste und künftige Schüler und Schülerinnen darauf, sich endlich ihre weiterführende Schule anschauen zu können.

Vorher jedoch schnitten Karla Müsch-Nittel und Bürgermeisterin Sonja Schemmann das Band vor dem Eingang in drei Teile. „Unser Dorf macht Schule ist die Devise“, betonte Schemmann. Die Gemeinde habe viel in die Kardinal-von-Galen-Gesamtschule investiert. Der lebendigen und vielfältigen Information über die Schule werden hoffentlich im Februar dann die Anmeldungen folgen, so Schemmann.

Reichlich Infos zu den Fachbereichen

Die interessierten Eltern und Schüler konnten sich entweder selbstständig auf den Weg machen oder einer Führung folgen. Mit Sabine Pieper-Nathaus, stellvertretende Schulleiterin, ging es zuerst ins faire Schülercafé und den Kiosk. Das wird von einer AG betrieben, die sich mit fairem Handel, Nachhaltigkeit und Wirtschaft beschäftigt. An der nächsten Station „Inklusion“ wurden Hüte aus Zeitungspapier und Klebeband gebastelt. Überhaupt gab es an allen Stationen nicht nur reichlich Informationen über den jeweiligen Fachbereich, sondern auch interessante, spannende oder lustige Mitmachaktionen. Das alles hatten die Schüler und Lehrer vorbereitet. „Wer irgendwo etwas länger bleiben möchte, der kann das gerne machen“, erklärte Pieper-Nathaus. Die Führungen waren nach dem Hop-on-hop-off-Prinzip zusammengestellt.

So warteten im Biologieraum nicht nur Modelle von Herz oder der DNA darauf, „begriffen“ zu werden. Unter den Mikroskopen lagen Proben und es durfte aus Mehl und noch einigen Zutaten nachhaltige Knete gemischt werden. „Wenn es knallt und wenn es zischt, dann ist Physikunterricht“, soll mal ein Lehrer behauptet haben. Geknallt hat es dann nicht, aber spannend wurde es doch. Was passiert wohl, wenn man einen Schokokuss einem Vakuum aussetzt? Gesagt, getan. Das Brummen zeigte an, dass die Luft für den Schokokuss immer dünner wurde. Und seine Ausdehnung immer größer. Wie eine große weiße Wolke lag die Süßigkeit schließlich unter der Vakuumglocke. Umgekehrt funktioniert es aber auch. Der erhöhte Druck quetschte die weiße Wolke auf ein Minimum zusammen. Da staunten nicht nur Kinder, sondern auch so einige Eltern.

Info-Wand zu Frankreich

Im Bereich Informatik erfuhren Eltern und Kinder, dass in NRW ab der sechsten Klasse zwei Stunden Informatik auf dem Stundenplan stehen. Da geht es zuerst einmal um Internet und Computer an sich sowie Internetkompetenz.

Neben Technik sind aber auch Sprachen wichtig. So hatte der aus den Niederlanden stammende Schüler Mick Meiringh eine tolle Info-Wand zu Frankreich erstellt. „Belgien ist das Nachbarland der Niederlande und deswegen lerne ich Französisch“, erläuterte er die Gründe. Auch Flämisch werde dort gesprochen. Das lernt er ebenfalls. Einen Übersetzer braucht Mick dann kaum noch. Deutsch und Englisch kann er nämlich sowieso.

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