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Einschulung an den beiden Grundschulen

Viele Premieren für die Erstklässler

Nordwalde

Es war ein schöner und aufregender Tag für die 116 Nordwalder Mädchen und Jungen, die am Donnerstag an der Wichernschule und der Gangolfschule eingeschult worden sind. Die Feiern standen immer noch unter dem Eindruck von Corona.

Von Vera Szybalskiund

Zeigt her, eure Schultüten: Bevor die 52 Erstklässler der Gangolfschule ihre allererste Unterrichtsstunde hatten, fand ein Wortgottesdienst statt. Johannes Neumayer, Schulleiter der Wichernschule, hatte selbst eine überdimensionale Schultüte. Foto: Vera Szybalski

Es war ein Tag der Premieren für die Erstklässlerinnen und Erstklässler an den beiden Nordwalder Grundschulen: Das erste Mal die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer getroffen, das erste Mal im Klassenzimmer gesessen, das erste Mal das Pausenklingeln gehört. Schön, aber auch aufregend waren die Einschulungen für die i-Dötzchen an der Gangolfschule und der Wichernschule. Sie waren jeweils der Corona-Situation angepasst.

Der erste Schultag startete für die Erstklässler der Gangolfschule mit einem Wortgottesdienst auf dem Schulhof. Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup sang mit den Kindern und Eltern Lieder, betete mit ihnen und segnete die Schülerinnen und Schüler.

Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup segnete die Erstklässlerinnen und Erstklässler. Foto: Vera Szybalski

Danach begrüßte die kommissarische Schulleiterin Nadine Otte die Mädchen und Jungen: „So lange hast du darauf gewartet. Schön, dass du endlich bei uns bist.“ Für die Kinder beginne ein neuer Lebensabschnitt. Worauf sie sich am meisten freuen, fragte Otte. Sport, Musik, Mathe oder Pausen waren die Antworten. Die Schüler der vierten Klassen sangen noch ein Lied, ehe die Erstklässler dann tatsächlich ihre allererste Unterrichtsstunde hatten.

An der Gangolfschule sind am Donnerstag 52 Kinder eingeschult worden – so viele wie schon lange nicht mehr und deutlich mehr als im Vorjahr. Sie sind auf zwei Klassen aufgeteilt: Sowohl in die 1a von Klassenlehrerin Karin van Hagen gehen 26 Schüler als auch in die 1b von Klassenlehrer Jürgen Lammers. Während die Kinder im Unterricht saßen, konnten sich die Eltern am Café bedienen, das der Förderverein aufgebaut hatte.

Die beiden Klassenlehrer Karin van Hangen und Jürgen Lammers bekamen von Nadine Otte eine kleine Schultüte. Foto: Vera Szybalski

Noch etwas mehr Schüler, allerdings in drei Klassen, sind am Donnerstag an der Wichernschule eingeschult worden: 21 Mädchen und Jungen besuchen die 1a von Klassenlehrerin Julia Rutherford, 22 Kinder die 1b von Klassenlehrerin Isabel Götte und 21 Schüler die 1c von Klassenlehrerin Lea Steen. Damit gibt es an der Wichernschule insgesamt zehn Klassen mit 221 Kindern – damit ist die Schule voll ausgelastet. Zudem nehmen mehr als die Hälfte der Schüler ein Betreuungsangebot wie den Offenen Ganztag oder die Übermittagsbetreuung wahr. Kein Raum ist mehr frei. Der letzte Magazinraum ist für den Sozialpädagogen hergerichtet worden, sagt Schulleiter Johannes Neumayer.

Während die Erstklässler im Unterricht saßen, konnten sich ihre Eltern bei den „Wicherntalern“ bedienen. Foto: Vera Szybalski

Er hatte am Morgen in zwei Einschulungsfeiern in der St.-Dionysius-Kirche die i-Dötzchen begrüßt. Es gab eine Mischform aus Gottesdienst und einem weltlichen Teil. Die Erstklässler durften von ihren Eltern begleitet werden, weitere Familienangehörige konnten coronabedingt nicht kommen. Trotz des eher kleinen Rahmens gefiel den Familien die Feier. „Es war sehr, sehr schön. Auch die Resonanz von den Eltern war sehr positiv“, sagte Neumayer.

Der Schulleiter hatte eine überdimensionale Schultüte mitgebracht und daraus unterschiedliche Dinge hervorgeholt – von einem großen Bleistift über Toilettenpapier, das für einige Lacher sorgte, bis zu Luftballons, die freudige Anlässe symbolisieren sollten. Denn: „Es ist total wichtig, dass Schule auch Spaß macht – trotz Lernen“, sagte Neumayer.

Schulleiter Johannes Neumayer hatte eine überdimensionale Schultüte mitgebracht Foto: Vera Szybalski
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