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Lauf von Vilanova nach Amilly stockt

Weg mit einigen Hindernissen

Nordwalde

Es hatte alles so gut angefangen, doch zwischendurch verließ das Team der Northwood Runners das Glück. Gemeinsam mit Mitstreitern aus Frankreich, Spanien und Italien sind die Läufer auf dem Weg von Vilanova nach Amilly. Ein Teil des Teams hängt allerdings in Ax-les-Thermes fest. Dennoch gibt es Hoffnung auf ein versöhnliches Ende.

Im spanischen Vilanova startete der Lauf der Nordwalder Läufer Foto: privat

Ein Defekt des Begleitfahrzeugs, das die fünf Läufer der Northwood Runners auf ihrem Weg von Vilanova nach Amilly begleitet, führt aktuell zu einer Zwangspause für den Großteil der Gruppe. Am vergangenen Freitag hatten sich Eddi Diepenbrock, Thomas Diepenbrock, Henning Laumann, Jo Schreiber, Torsten Feldmann und Fahrer Hans Peter Riepenhaus auf den Weg nach Vilanova del Cami gemacht (wir berichteten).

Auf halbem Wege nach Spanien wurden die französischen Freunde in Amilly eingesammelt und die lange Reise fortgesetzt. Nach 1700 Kilometern und zwei Tagen Reisezeit erreichten die beiden Teams aus Deutschland und Frankreich den Startpunkt des Laufes in Spanien, wo sie auch auf die Teams aus Italien und Spanien trafen.

Motorschaden am Wohnmobil

Von hier aus ging es, nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin Noemi Trucharte Cervera. am Sonntag auf die Strecke von 1120 Kilometern, berichten die Nordwalder Läufer in einer Pressemitteilung.

Bei dem gut vorbereiteten Staffellauf kam es bereits zu besonderen Herausforderungen: Das deutsche Team hatte nach einem perfekten ersten Tag einige Probleme. Am darauffolgenden Tag konnten Eddi Diepenbrock und Henning Laumann ihren ersten Lauf noch problemlos durchführen. Doch bereits bei Jo Schreiber streikte die Navigation und das immer mitfahrende Begleitfahrrad konnte nicht verhindern, dass sie von der eigentlichen Strecke abwichen. Die folgenden Läufer wurden bereits informiert, dass aufgrund von Bauarbeiten die verbleibenden beiden Strecken des Tages unpassierbar waren.

So kam es, dass die Wohnmobile einen weiten Umweg fahren mussten. Jo Schreiber wurde von den Freunden aus Frankreich in ein Fahrzeug aufgenommen. Die restlichen Mitfahrer aus Nordwalde versuchten, über den Bergpass Col de Parheres auszuweichen. „Leider kam es bei dieser Ausweichroute zu einem Motorschaden am Wohnmobil“, heißt es in dem Bericht der Läufer. Dies führte dazu, dass das Team aktuell in Ax-les-Thermes festhängt und auf die Reparatur des Wohnmobils warten muss.

Hoffnung auf ein versöhnliches Ende

Jo Schreiber setzt getrennt vom Team und nur mit der Hälfte seines Gepäcks den Lauf mit den internationalen Freunden fort. Das wegen des technischen Defektes liegengebliebene Team hofft spätestens bei der letzten Etappe wieder zur Gruppe zu stoßen, um bei den verbleibenden Abschnitten dabei zu sein. Bis dahin wird das deutsche Team einige Laufstrecken in den Pyrenäen absolvieren, um die vorgesehenen Kilometer zu erreichen.

Der Lauf endet mit dem Europafest in Amilly und es wäre ein versöhnliches Ende, wenn im Ziel alle zusammen einlaufen. Denn die Reise steht unter dem Motto „Vier Länder, ein Team“.

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