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Krippenspiel an der Gangolfschule

„Wir haben nicht alles in der Hand“

Nordwalde

Der Kulturverein Machwas und die Kirchengemeinde St. Dionysius hatten zum Krippenspiel eingeladen.

-ter-

Bei Nieselregen kamen die Nordwalderinnen und Nordwalder an der Gangolfschule zusammen. Foto: ter

Auch in diesem Jahr hatten sich die katholische Kirchengemeinde St. Dionysius und der Kulturverein Machwas wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um trotz Corona das Krippenspiel an Heiligabend aufführen zu können. Im vergangenen Jahr konnte sich jeder auf Youtube die Weihnachtsgeschichte anschauen, die in strömendem Regen auf dem Hof Allendorf gefilmt worden war. Nun war die Krippe auf einem Anhänger aufgebaut worden und mobil.

Orchester

Nicht viel geändert hatte sich das Wetter. Es nieselte, als sich zum ersten Familiengottesdienst mit Krippenspiel die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher bunt beschirmt auf dem Schulhof der Gangolfschule versammelten. Unter Leitung von Bernd Beenen gestalteten der Chor, Orchester und die Darsteller vom Kulturverein musikalisch den Gottesdienst. Simone Große-Burlage und Mathias Fischer stellten wieder das Heilige Paar dar mit dem Kind in der Krippe.

Grundschule

Der Chor stimmte „In Bethlehem geboren“ und „Adeste fidelis“ an. „Wir feiern, dass Gott zu uns gekommen ist und immer wieder kommen wird“, begann Pastoralreferent Jonas Born. „Wir kommen ihm hier entgegen und trotzen dem Wetter, das uns zeigt, dass wir nicht alles in der Hand haben“, stellte Born fest. Auf jeden Fall bräuchten die Menschen Gottes Nähe, so Born.

Der Pastoralreferent erzählte die Weihnachtsgeschichte, die mit der Botschaft des Engels an die Hirten begann, der ihnen das Licht brachte. Der Chor stimmte „Tochter Zion“ an.

Geschenke

„Was macht Weihnachten zum Fest der Freude?“, fragte Born. Natürlich Geschenke für die Kinder, für einige der Weihnachtsbaum, schöne Garderobe, oder auch besonderes Essen. Auch die Vorweihnachtszeit gehöre dazu, so Born. Er selber habe hier in Nordwalde kennen gelernt, dass man zusammen bei Plätzchen und Glühwein einen Adventskranz bastelt. Auch die Lichterfahrt der Landjugend mit den Treckern gehöre dazu.

„Wir brauchen die Nähe zu anderen Menschen und Gott gibt diese Nähe, da er selber Mensch geworden ist“, bekräftigte Born. Er sei auch bei den Menschen, die alleine feiern. „Diese Freude wollen wir weitersagen“, unterstrich Born. „Gott ist nah und das ist ein Grund zur Freude“, verkündete er. Beenen stimmte am E-Piano, vor dem Regen durch ein Zeltdach geschützt, Variationen über „Laudate adoremus“ an.

Nach dem Ende dieses Familiengottesdienstes wurde zusammengepackt und bei der Kardinal-von-Galten-Gesamtschule wieder aufgebaut.

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