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Symbolischer Spatenstich am Sieverts Kamp

Zehn „Klimabäume“ für Nordwalde

Nordwalde

Sie sollen das Gemeindebild verschönern und die Lebensqualität nachhaltig verbessern: Die Gemeinde hat gemeinsam mit Westenergie zehn „Klimabäume“ in Nordwalde gepflanzt. Der allererste steht im neuen Wohngebiet am Sieverts Kamp.

-vera-

Pflanzten den ersten Klimabaum in Nordwalde (v.l.): Westenergie-Kommunalmanager Norbert Lüssem, die Bauhof-Mitarbeiter Lukas Theile und Nils Kockmann, Bauhof-Leiter Norbert Schröer, Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Klimaschutzmanagerin Vera Edeling. Foto: Vera Szybalski

Es ist der allererste von 1250 gewesen: Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Klimaschutzmanagerin Vera Edeling haben mit Westenergie-Kommunalberater Norbert Lüssem symbolisch zum Spaten gegriffen, um einen „Klimabaum“ in Nordwalde zu pflanzen. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den beiden Landschaftsgärtnern des Bauhofs, Nils Kockmann und Lukas Theile, sowie Bauhof-Leiter Norbert Schröer.

Im Baugebiet Östlich Sieverts Kamp stehen noch drei weitere Spitzahorne, die wie alle anderen „Klimabäume“ klimaresistente Bäume sind. Im gesamten Gebiet des Energieversorgers folgen mehr als 1000 „Klimabäume“, in Nordwalde werden und wurden noch Säulen-Amberbäume am Buswendeplatz an der Emsdettener Straße, Kaiserlinden an der Bahnhofstraße und Apfelbäume an einer Obstbaumallee in der Feldbauerschaft gepflanzt.

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Alle bei der Aktion verwendeten Baumarten gelten nach derzeitigem Forschungsstand als besonders stressresistent und sind damit künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen, informiert die Westenergie. Durch die Pflanzung setze die Gemeinde ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.

Westenergie hatte im Sommer die Aktion „1000 Klimabäume für unsere Kommunen“ gestartet und Städte und Gemeinden aufgerufen, sich zu beteiligen und bis zu zehn klimaresistente Bäume zu erhalten. 125 Kommunen meldeten sich und bekommen nun „Klimabäume“. Die Bäume sollen nicht nur das Gemeindebild verschönern, sondern insbesondere für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität sorgen.

Die Standorte für die zehn Bäume hat die Gemeinde selbst ausgesucht. Das neue Wohngebiet Östlich Sieverts Kamp passte gut, sagte Vera Edeling: „Die Bäume können wachsen – wie die Nachbarschaft auch.“ Der sieben bis zehn Jahre alte Spitzahorn werde noch größer, kündigte Lukas Theile an. Er wachse säulenartig. Sonja Schemmann freute sich in einer Pressemitteilung der Westenergie: „Das neue Wohngebiet am Sieverts Kamp erhält so nun nachhaltige Grünpunkte, die auch mit den sich wandelnden Klimabedingungen gut zurechtkommen.“

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