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Angehörige nach Corona-Fällen im Altenzentrum

Zwischen Sorge und Hoffnung

Nordwalde

Die Situation nach dem Corona-Ausbruch im St.-Augustinus-Altenzentrum ist nicht leicht. Nicht für Bewohner, nicht für Mitarbeiter, nicht für Angehörige, die sich um ihre Familienmitglieder sorgen. Wie Friedhelm Redlich, dessen Mutter im Altenzentrum lebt. Er sorgt sich um ihre Gesundheit, setzt Hoffnung auf die Impfung und hat kein Verständnis für Corona-Verharmloser.

Vera Szybalski

Nach vielen Corona-Fällen im St.-Augustinus-Altenzentrum hatte der Kreis Steinfurt kurz vor Weihnachten ein Besuchsverbot verhängt, das mittlerweile ausgelaufen ist. Um seine Mutter zu sehen, hat sich Friedhelm Redlich vor ihr Zimmerfenster (kl. Bild) gestellt. Foto: Szybalski/Redlich

Friedhelm Redlich ist der Idee seiner Schwester gefolgt und hat sich einfach vor das Fenster im ersten Stock gestellt. Das ist zwar nicht dasselbe wie ein Besuch, aber es war eine der wenigen Möglichkeiten, seine Mutter mal wieder zu sehen. Wenn auch durch eine Scheibe. Denn Redlichs Mutter wohnt im St.-Augustinus-Altenzentrum. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie mussten Angehörige die Besuche von Bewohnerinnen und Bewohnern einschränken. Mal waren sie gar nicht erlaubt, mal unter Auflagen, kurz vor Weihnachten griff wieder ein Besuchsverbot, nachdem die Zahl der Corona-Infizierten stark gestiegen war.

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