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Mottowoche des Städtischen Gymnasiums

Abiturienten im Endspurt

Ochtrup

Das Beste aus ihrer Mottowoche in der Corona-Pandemie machten in den vergangenen Tagen die Abiturienten des Städtischen Gymnasiums. Sie hoffen, nach den Prüfungen zumindest mit ihren Eltern und Lehrern feiern zu können.

Rieke Tombült

Mottowoche: Am Donnerstag hatten sich die Abiturienten als düstere Mafiosi verkleidet. Foto: Rieke Tombült

„Macht das Beste raus“, ist wohl ein Spruch, den jeder in Zusammenhang mit dem Virus schon einmal zu hören bekommen hat. Danielle Hafner und Veit Flaßkamp vom Abiturjahrgang des Städtischen Gymnasiums haben die paar Worte besonders satt. „Es ist klar, dass wir irgendwie das Beste draus machen“, betont Veit Flaßkamp. Gerade in ihrer letzten Schulwoche haben die Abiturienten alles gegeben, um diese für sich gut zu gestalten. Anders als andere Jahrgänge in den Jahren zuvor haben sie auf einiges verzichten müssen – neben normalem Unterricht auch auf allerlei Feierlichkeiten, die sonst mit dem Abschluss einhergehen.

Abiturienten haben sich arrangiert

Bei der Mottowoche sah es auch nicht immer so aus, dass sie überhaupt stattfinden konnte. „Am Anfang waren viele skeptisch“, gibt Danielle Hafner die Stimmung im Jahrgang wieder. „Mittlerweile haben wir uns eingefunden und arrangieren uns mit den Regeln“, erzählt Veit Flaßkamp vom Verlauf der Mottowoche.

Für diese haben sich die 69 Jahrgangsmitglieder auf die Klassiker unter den Mottos geeinigt. Den Anfang machten am Montag die „Helden der Kindheit“. Weiter ging es am Dienstag mit Kostümierungen aus allen Jahrzehnten, bevor am Mittwoch das Festivaloutfit das Rennen machte. Am Donnerstag verkleideten sich die Abiturienten als düstere Mafiosi. Der Freitag fällt traditionell dem Abimotto des Jahrgangs zu. Passend zu ihrer Situation haben sie sich für „Zirkus Abigalli - wir machen dicht“ entschieden.

Obwohl die Bedingungen für die Durchführung ihrer Mottowoche ziemlich strikt waren, habe der Jahrgang positive Rückmeldungen seitens des Kollegiums bekommen. „Die meisten Lehrer haben Mitleid mit uns und drücken dann schon mal eher ein Auge zu, wenn die Musik etwas lauter ist“, berichtet Veit Flaßkamp.

Trotz erschwerter Voraussetzungen blicken die Jahrgangssprecher optimistisch auf ihre Abi-Klausuren. „Wir haben von den Lehrern so viel Hilfestellung bekommen“, hebt Danielle Hafner hervor. Zudem sind nach den Osterferien zwei weitere Wochen für die Schülerinnen und Schüler geplant, in denen sie verstärkt auf ihre Abifächer vorbereitet werden.

Am 23. April (Freitag) fällt dann der Startschuss: Als erstes wird im Fach Englisch geprüft. Inwieweit der Jahrgang danach das bestandene Abitur feiern kann, steht wie so vieles noch in den Sternen. Es sei sehr schwierig zu planen und ein Plan B ist Pflicht. „Wir hoffen, dass wir wenigstens mit unseren Eltern und Lehrern feiern können“, grübelt Danielle Hafner.

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