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IG Metall: Warnstreik bei der Firma Frenkert

„Angebot spiegelt keine Wertschätzung wider“

Ochtrup

Die IG Metall fordert weiter bessere Lohnanpassungen für die Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Dazu rief die Gewerkschaft am Freitag zu einem Warnstreik bei der Firma Frenkert auf.

Die IG Metall hält weiter an ihre Forderung einer Lohnanpassung fest und rief am Freitag zu einem Warnstreik bei der Firma Frenkert auf. Foto: IG Metall

Mit einem Warnstreik bei der Firma Frenkert ist die IG Metall am Freitag in die heiße Phase der Tarifauseinandersetzungen für die Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie gestartet. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gewerkschaft hervor. Nach der Frühstückspause hätten sich 25 Beschäftigte in der Werkshalle versammelt und für eine Stunde die Arbeit niedergelegt.

„Das Angebot der Arbeitgeber ist noch völlig unzureichend. Bei den anziehenden Verbraucherpreisen kommt nichts im Geldbeutel der Beschäftigten an“, wird Heinz Pfeffer, Geschäftsführer der IG Metall Rheine, in der Mitteilung zitiert. Pfeffer fordert die Arbeitgeber auf, das Angebot in der nächsten Tarifverhandlung deutlich zu verbessern: „Die angebotene Entgelterhöhung spiegelt in keiner Weise eine angemessene Wertschätzung wider.“

In der ersten Verhandlung der Tarifrunde für die Beschäftigten in der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie in Westfalen-Lippe hätten die Arbeitgeber eine Entgelterhöhung von 2,5 Prozent für 30 Monate angeboten. Die IG Metall fordere in dieser Tarifrunde für die rund 31 000 Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen. Weiter soll der Demografie-Betrag von aktuell 300 auf dann 750 Euro erhöht werden. Damit beläuft sich das Forderungsvolumen der diesjährigen Tarifrunde auf insgesamt 5,8 Prozent.

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