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Interkulturelle Woche unter dem Motto „#offen geht“

Bunte Vielfalt für Begegnungen

Ochtrup

Ein wenig kleiner als gewohnt, aber dennoch bunt und abwechslungsreich ist das Programm für die interkulturelle Woche, die am Sonntag (26. September) beginnt. Sie steht unter dem Motto „#offen geht“ und ermöglicht Begegnungen von Menschen jeden Alters und aus allen Kulturen. Unter anderem ist ein interkulturelles Picknick in Stadtpark geplant.

Von Marion Fenner

Sie freuen sich auf die interkulturelle Woche in Ochtrup (v.l.): Agens Möllers von der kfd, Bettina Flug vom Frauencafé, Bürgermeisterin Christa Lenderich, Elke Wolf von der Ochtrup Stadtmarketing und Tourismus GmbH, Stefanie Holtmann vom Fachbereich Schule und Kultur sowie die Gleichstellungsbeauftragte Julie Nacke.   Foto: Marion Fenner

„#offen geht“ – unter diesem Motto steht die interkulturelle Woche, die von Sonntag bis zum 3. Oktober (Sonntag) mit zahlreichen Programmpunkten in der Ochtrup stattfindet. „Offene Augen und Ohren, offenen Herzen und offene Türen brauchen wir, wenn wir etwas erfahren wollen über die Situation anderer Menschen, über ihre Sorgen und Sehnsüchte“, sagt Bürgermeisterin Christa Lenderich in ihrem Grußwort auf dem Flyer zur interkulturellen Woche.

Blick aufeinander nicht verlieren

„Pandemiebedingt mussten wir das Programm ein wenig kleiner ausfallen lassen“, sagt Julie Nacke, Gleichstellungsbeauftragte bei der Stadt und gemeinsam mit Stefanie Holtmann und Stella Löcker vom Fachbereich Schule und Kultur, zuständig für das Programm. Mit beteiligt ist außerdem Elke Wolf von der Ochtrup Stadtmarketing und Tourismus GmbH. Nicht alle Akteure, die in früheren Jahren an der interkulturellen Woche beteiligt waren, konnten dabei sein. „Uns war es dennoch wichtig, den Blick aufeinander nicht zu verlieren und deshalb haben wir geschaut, welche Angebote trotzdem stattfinden können“, erklärt Julie Nacke. „Wir haben viel gefunden, was zum Thema ,#offen geht‘ passt“, freut sich die Gleichstellungsbeauftragte auf eine bunte Vielfalt und zahlreiche Begegnungen.

Klimapilgerer

Die Teilnehmer des ökumenischen Klimapilgerweges machen am Dienstag (28. September) in der Töpferstadt Station. Um 19.30 Uhr findet im evangelischen Gemeindehaus, Professor-Gärtner-Straße 44, ein Informations und Gesprächsabend statt. Anmeldungen sind erwünscht bei Heike Bergmann (E-Mail: hei.bergmann@web.de).

Ein offenes Ohr haben am Mittwoch (29. September) von 16.30 bis 18 Uhr zwei ehrenamtliche Gemeindemitglieder im Sozialbüro im Clemens-August-Heim, Ostwall 1. Sie hören sich die Anliegen und sorgen der Klienten an und versuchen gemeinsam einen Lösungsweg zu finden. Verschwiegen heit sei Selbstverständlich, heißt es im der Ankündigung.

Das Nähcafé Zick Zack, Weinerstraße 23, ist am Donnerstag (30. September) von 15 bis 18 Uhr für alle geöffnet, die Kleidung nähen oder ausbessern wollen.

Die katholische Frauengemeinschaft lädt am Donnerstag (30. September) um 19.30 Uhr in das Georgsheim, Marienstraße 3, zu einem Filmabend ein. Gezeigt wird „Woman“. Darin wird ein internationales Projekt vorgestellt, das Ungerechtigkeiten aufzeigt, denen Frauen ausgesetzt sind. 2000 Frauen aus 50 Ländern erzählen ihre Geschichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Verein „Miteinander“

Der Verein „Miteinander“ öffnet seine Türen am 1. Oktober (Freitag) von 14.30 bis 17.30 Uhr an der Piusallee 10. „Im Verein ,Miteinander‘ kommen Menschen aller Kulturen regelmäßig zusammen“, heißt es im Programm-Flyer. Am Tag der offenen Tür bestehe die Gelegenheit, die Angebote näher kennenzulernen. Dazu gibt es spezielle Informationen für Eltern. Um 16.30 Uhr wird der Film „Good Enough Parents“ in deutscher Sprache gezeigt.

Im Stadtpark findet am 2. Oktober (Samstag) ab 15 Uhr ein interkulturelles Picknick statt, zu dem das internationale Frauencafé einlädt. „Dabei sollen Geflüchtete, Zugezogene und Einheimische miteinander in Kontakt kommen“, sagt Bettina Fluf vom Frauencafé. Getränke und Verpflegung sollte jeder selbst mitbringen, ebenso die Picknickdecke, Klappstühle und bei schlechtem Wetter einen Regenschutz.

Zum Abschluss der interkulturellen Woche wird am 3. Oktober (Sonntag) ab 11 Uhr das Erntedankfest in der Lambertikirche mit Pfarrer Stefan Hörstrup gefeiert. Dort werde nicht auf die hiesige Ernte, sondern auch auf die in anderen Ländern und Kulturen geblickt, sagt Julie Nacke.

Von montags bis samstags ist nachmittags das Jugendcafé Freiraum geöffnet mit Programm für junge Menschen aller Kulturen.

Bücherei St. Lamberti

In der Bücherei St. Lamberti werden zu den Öffnungszeiten im Eingangsbereich Medien zur interkulturellen Woche und zum Thema „Interkulturalität“ präsentiert.

In der Buchhandlung Steffers werden ebenfalls Bücher zu dem Thema „#offen geht“ vorgestellt und sind im Schaufenster ausgestellt.

Corona-Regeln

Für alle Veranstaltungen in der interkulturellen Woche gilt die 3G-Regel ebenso wie die AHA-Regel. Das bedeutet, das die Gäste gegen Corona geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Der Test muss von einem Testzentrum stammen, ein Selbsttest ist nicht ausreichend. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Des Weitern weisen die Veranstalter darauf hin, dass Abstand zu anderen Personen einzuhalten ist. Hände müssen desinfiziert werden, und in geschlossenen Räumen herrscht Maskenpflicht.

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