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Nach Polizistenmorden in Rheinland-Pfalz

Betroffenheit und erhöhte Aufmerksamkeit auf der Ochtruper Wache

Ochtrup

Im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel sind vor etwas mehr als einer Woche zwei junge Polizisten bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle erschossen worden. Der Vorfall hat auch die Polizisten auf der Ochtruper Wache beschäftigt und ihnen die Gefahren, die ihr Beruf naturgemäß mit sich bringt, wieder sehr viel konkreter vor Augen geführt.

Von Anne Steven

Der Vorfall in Rheinland-Pfalz, bei dem zwei junge Polizisten erschossen wurden, als sie ein Fahrzeug kontrollieren wollten, hat auch die Polizisten auf der Ochtruper Wache beschäftigt. So etwas mache einem die Gefahren des Jobs wieder bewusst, sagen Polizeihauptkommissarin Christiane Bode (r.), Polizeioberkommissar Hardy Herrmann und Polizeikommissarin Tamara Kinz (nicht im Bild). Auch in Ochtrup wurde den ermordeten Kollegen im Rahmen einer Schweigeminute gedacht. Foto: Anne Steven

„Wir haben aus den Medien davon erfahren“, erzählen Polizeihauptkommissarin Christiane Bode, Polizeioberkommissar Hardy Herrmann und Polizeikommissarin Tamara Kinz im Gespräch mit dieser Zeitung. Alle Kolleginnen und Kollegen seien fassungslos gewesen. Erst nach und nach wurden die Hintergründe der Tat bekannt und sorgten erneut für Sprachlosigkeit auf der Ochtruper Polizeiwache. „Wegen Jagdwilderei, einer vergleichsweise harmlosen Tat, zwei Menschen zu erschießen?“, Christiane Bode kann da nur den Kopf schütteln.

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