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Einschulung in Ochtrup, Langenhorst und Welbergen

Der Ernst des Lebens beginnt

Ochtrup

An allen drei Grundschulen starteten am Donnerstagmorgen die Erstklässler in ihren Schulalltag. Die Aufregung vor der ersten Schulstunde war den Mädchen und Jungen, aber auch den Eltern und Lehrern anzumerken.

Anne Steven

Mit Masken, aber trotzdem liebevoll wurden die neuen Erstklässler an den Grundschulen in Ochtrup begrüßt. Foto: Alex Piccin

„Dieses Jahr ist alles anders“, verkündete Marlies Lütkehermölle vor dem Beginn der Einschulungsveranstaltung an der Lambertischule. Die Schulleiterin hatte die neuen Erstklässler und deren Eltern mit Picknickdecken auf dem Sportplatz bequem machen lassen. An der frischen Luft, mit ausreichend Abstand und/oder Mund-Nasen-Schutz. Nicht bloß optisch hat sich vieles im Vergleich zu den Vorjahren verändert. Umfassende Schutzkonzepte sind erarbeitet worden. „Vieles ist anders, vieles ist gut“, verkündete Lütkehermölle.

Pfarrerin Imke Philipps und Pfarrer Stefan Hörstrup begleiteten die ABC-Schützen und verglichen deren nächsten Lebensabschnitt mit einer Schifffahrt. „Es ist aber kein Luxuskreuzer, sondern ein Forschungsschiff“, sagte Philipps. Einige Kinder und Eltern mögen schlecht geschlafen haben, sie umtreiben Sorgen, haben Fragen. Hörstrup versuchte zu beruhigten: „Es sitzen viele andere mit im Boot. Ihr braucht euch nicht zu fürchten.“

Die i-Dötze an der Lambertischule hatten zu Beginn ihrer Laufbahn einen kurzen Schultag. Nach einer Stunde mit Einweisung in Hygienevorschriften, Kennenlernrunde und erste Hausaufgaben war dieser bereits nach einer Stunde bei den vier Klassenlehrerinnen Birgit Ottersbach (1 a), Karin Fislage (1 b), Andrea Nitsche (1 c) und Christiane Brummel-Floren (1 d) beendet.

Etwa zeitgleich mit der Lambertischule starteten auch die Erstklässler der Von-Galen-Schule in Welbergen in den Schulalltag. Schulleiterin Katja Bahlinghorst begrüßte die Mädchen und Jungen. Nach einer kurzen Andacht auf dem Schulhof mit Pastor Bernd Haane und einer kleinen Stärkung führte Klassenlehrerin Sabine Hilbers ihre 20 i-Männchen ins Schulgebäude. „Ihr könnt euch auf vier tolle Jahre freuen. Wir wünschen euch ganz viel Spaß und Erfolg auf eurer Reise“, hatten zuvor die Viertklässler – unter ihnen sind zahlreiche Geschwisterkinder der Erstklässler – den Neulingen mit auf den Weg gegeben. Bernd Haane schloss sich dem an: „Ich wünsche euch, dass ihr eine gute Gemeinschaft habt.“ Und dann musste sich der Geistliche auch schon wieder auf den Weg machen. Schließlich warteten am Standort der Von-Galen-Schule in Langenhorst weitere Erstklässler auf ihn.

Die Begrüßung dort übernahm Konrektorin Sandra Rohe. Gemeinsam mit Klassenlehrerin Nicole Steenemann hieß sie die Mädchen und Jungen willkommen. In Langenhorst wie auch in Welbergen war der Schulhof mit bunten Wimpeln geschmückt. „Ihr gehört zusammen, ihr seid eine Mannschaft“, griff Bernd Haane auch dort das Bild einer Schiffsbesatzung auf, die auf große Fahrt geht.

An der Marienschule begrüßte Schulleiterin Christiane Wanschers drei Eingangsklassen. Normalerweise ist an der Overbergstraße Tradition, dass die i-Männchen mit einem fröhlichen Spalier der Viertklässler, das sich über den ganzen Schulhof schlängelt, in die Schule hineingewunken werden. In Zeiten von Corona war das so in diesem Jahr nicht möglich. Doch das Team um Christiane Wanschers hatte den Weg der Mädchen und Jungen von der Marienkirche aus mit bunten Luftballons geschmückt. Die Viertklässler ließen es sich nicht nehmen, von ihrem Klassenraum aus hinter den Scheiben mit fröhlichen Willkommen-Rufen die Neulinge zu begrüßen. „Danke, dass Sie uns Ihre Kinder anvertrauen“, wandte sich die Schulleiterin anschließend an die Eltern. Im Klassenverband mit ihren Lehrerinnen Angelika Rommel (1 a), Lisa Müthing (1 b), sowie Carina Jasper und Christiane Foraita (1 c) ging es dann hinein zur ersten Schulstunde ihres Lebens.

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