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Wie hat die Pandemie die Menschen verändert?

„Die Gesellschaft ist nicht gespalten“

Ochtrup

Man hat Widerstandskraft – mehr als man denkt, sagt Pfarrer Stefan Hörstrup. Auch Pfarrerin Imke Philipps hat festgestellt, dass Menschen in der Pandemie gespürt haben, „dass sie einen starken Kern haben, der nicht angetastet wird“. Wie verändert die Pandemie die Menschen – auch diejenigen, die nicht infiziert wurden es auch gar nicht werden? Wir haben die beiden Seelsorger gefragt.

Von Bettina Laerbusch

„Ich wünsche mir, dass die Menschen weiter durchhalten und die Hoffnung nicht aufgeben“, sagt Pfarrerin Imke Philipps über die Corona-Pandemie. Foto: Bettina Laerbusch

„Der Mensch ist durchaus ein resilientes Wesen. Ich bin erstaunt, was Menschen alles so aushalten. Das heißt nicht, dass sie nicht Hilfe brauchen. Und es heißt auch nicht, dass keine Narben zurückbleiben. Man hat Widerstandskraft – mehr als man denkt. Doch die Pandemie dauert schon so lange und ist so intensiv.“ Stefan Hörstrup, leitender Pfarrer der St.-Lambertus-Gemeinde, hat diese Sätze gesagt. Und auch dies: „Meine Sorge ist, das gesellschaftliche Vernarbungen zurückbleiben.“

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